"Bodenständig und stabil": Talent Scholl überzeugt beim KSC - 19-Jähriger rettet KSC: Scholls Feuerprobe gegen Hertha BSC
Karlsruher SC empfängt Hertha BSC am Samstag in einem ausverkauften Wildparkstadion
Am Samstag, den 25. Januar 2026, trifft der Karlsruher SC im ausverkauften Wildparkstadion auf Hertha BSC. Das mit Spannung erwartete Duell der 2. Bundesliga kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Hausherren auf einen jungen Verteidiger setzen müssen, der in der Abwehrkrise die Verantwortung übernehmen soll. Über 30.000 Fans werden die Partie verfolgen, in der die Berliner weiterhin um den Aufstieg kämpfen.
Die Abwehr des KSC ist durch Verletzungen von Christoph Kobald, Nicolai Rapp und Marcel Beifus schwer angeschlagen. Dies ebnet dem 19-jährigen Innenverteidiger Paul Scholl den Weg in die Startelf – er wechselte im vergangenen Sommer aus der Jugendakademie des FC Bayern München nach Karlsruhe. Mit überzeugenden Leistungen in seinen ersten beiden Spielen von Beginn an hat er sich für die Begegnung gegen Hertha BSC empfohlen.
Cheftrainer Christian Eichner lobt Scholls Einsatzbereitschaft und betont, dass sich seine harte Arbeit nun auszahlt. Gleichzeitig fordert er von seinem Team „absolute Schärfe und Hunger“, wohl wissend, dass Hertha BSC mit Aufstiegsträumen in die Partie geht. Der neu verpflichtete Leihspieler Stephan Ambrosius, der von St. Gallen kam, wird voraussichtlich auf der Bank beginnen. Die Stimmung im Wildparkstadion wird elektrisierend sein – alle Tickets für das richtungsweisende Spiel sind längst vergriffen. Scholls Aufstieg vom Talent aus der Akademie zum Schlüsselspieler verleiht der Begegnung zusätzliche Brisanz, die den Saisonverlauf des KSC maßgeblich beeinflussen könnte.
Sein rasanter Aufstieg unterstreicht die Fähigkeit Karlsruhes, junge Spieler unter Druck zu entwickeln. Gegen die entschlossene Hertha-Mannschaft wird seine Ruhe gefragt sein. Ein Sieg vor heimischer Kulisse könnte dem KSC einen entscheidenden Schub für die weitere Saison geben.