21-Jähriger schlägt Mutter mit Fleischklopfer tot – sieben Jahre Jugendhaft
Gabor Hethur21-Jähriger tötet Mutter - Sieben Jahre Haft - 21-Jähriger schlägt Mutter mit Fleischklopfer tot – sieben Jahre Jugendhaft
Ein 21-jähriger Mann wurde zu sieben Jahren Jugendhaft verurteilt, weil er seine Mutter mit einem Fleischklopfer getötet hatte. Das Landgericht Rottweil entschied, ihn trotz seines Alters nach Jugendstrafrecht zu verurteilen. Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Verurteilung wegen Mordes und eine höhere Strafe von neun Jahren und drei Monaten gedrängt.
Die Tat ereignete sich im Februar, als der Angeklagte einräumte, seine Mutter mindestens zehnmal ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen zu haben. Sie starb später an den Folgen des Blutverlusts durch den Angriff. Nach der Tat legte er ihren Körper und ihre Handtasche in eine Dachbox und bedeckte ihr Gesicht mit einer Plastiktüte.
Während des Prozesses schilderte der Mann einen gewaltsamen Streit mit seiner Mutter vor der Attacke. Er hatte nach dem Tod seines Vaters 2022 die Finanzen der Familie übernommen. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich auf ihrem Bankkonto nur noch wenige Euro, und ihre Kreditkarte war hoch verschuldet. Die Verteidigung plädierte nicht auf eine bestimmte Strafe, bestritt jedoch die Mordanklage und argumentierte stattdessen für eine Verurteilung wegen Totschlags. Das Gericht verurteilte den Angeklagten schließlich zu sieben Jahren Jugendhaft. Sein Name wurde aufgrund der jugendstrafrechtlichen Verfahren nicht öffentlich gemacht.
Das Urteil folgt einem Prozess, in dem das Gericht den 21-Jährigen nach deutschem Recht als Jugendlichen behandelte. Er wird seine Strafe in einer Jugendstrafanstalt verbüßen. Der Fall ist geprägt von finanziellen Schwierigkeiten, einer gewaltsamen Auseinandersetzung und dem Geständnis, die eigene Mutter getötet zu haben.