27 Persönlichkeiten erhalten den Verdienstorden Baden-Württembergs 2026
Hans-Jürgen Peukert27 Persönlichkeiten erhalten den Verdienstorden Baden-Württembergs 2026
Am 27. März 2026 erhielten 27 Persönlichkeiten den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Neuen Schloss in Stuttgart. Der Orden würdigt Menschen, die sich in Bereichen wie Politik, Zivilgesellschaft und Kultur in herausragender Weise um das Land verdient gemacht haben.
Der Verdienstorden wurde 2009 ins Leben gerufen, um besondere Verdienste um Baden-Württemberg zu ehren. Sein Design zeigt ein stilisiertes Kreuz mit einem zentralen Medaillon, das das Landeswappen trägt. Die Auszeichnung wird an einem schwarz-goldenen Band getragen – den Landesfarben entsprechend.
Jede Ausgezeichnete und jeder Ausgezeichnete erhält neben der Urkunde eine lebenslange Freikarte für den Eintritt in staatliche Museen sowie das Ordensabzeichen. Kretschmann lobte die Preisträger als "außergewöhnliche Menschen, die in der Gesellschaft herausragen". Unter ihnen befand sich mindestens eine Wissenschaftlerin – eine Forscherin, die in akademischen Kreisen bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
Die Gesamtzahl der lebenden Ordensträger ist auf 1.000 begrenzt. Seit 1975 wurden insgesamt 2.103 Personen geehrt. Vorschläge für die Auszeichnung können über lokale oder Bezirksbehörden eingereicht werden oder direkt an das Staatsministerium des Ministerpräsidenten gerichtet werden.
Zusätzlich erhielt Prof. Dr. Hubert Klausmann, Dialektologe an der Universität Tübingen, die Staufermedaille in Gold für seine wissenschaftlichen Leistungen. Die Feierlichkeiten hoben die Verdienste von Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen hervor, deren Wirken in Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Dienst das Land nachhaltig geprägt hat. Mit diesem renommierten Orden würdigt Baden-Württemberg weiterhin solche herausragenden Leistungen.






