24 March 2026, 08:35

42-Jähriger Iraker wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung in U-Haft genommen

Alte deutsche 20-Mark-Banknote von 1861 mit gedrucktem Text und Zahlen auf einem weißen Hintergrund.

42-Jähriger Iraker wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung in U-Haft genommen

Ein 42-jähriger Iraker ist wegen gewerbsmäßigen Geldfälschungsvorwürfen in Untersuchungshaft genommen worden. Den Ermittlungsbehörden zufolge soll er gefälschte Banknoten in Umlauf gebracht haben, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Festnahme erfolgte Anfang Juni nach gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der Verdächtige wurde am 4. Juni 2025 auf der Gottlieb-Daimler-Brücke in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) vorläufig festgenommen. Den Ermittlern zufolge setzte er bei zwei getrennten Geschäften Falschgeld in Höhe von insgesamt 13.550 Euro in Umlauf – erstmals am 16. Mai und erneut am 4. Juni.

Nach seiner Verhaftung wurde der Mann dem Haftrichter am Landgericht Mannheim vorgeführt. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, während das Verfahren weiterläuft.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Heidelberg weiter. Die gemeinsamen Untersuchungen mit dem Polizeipräsidium Mannheim konzentrieren sich auf das Ausmaß und die Methoden der mutmaßlichen Fälscherbande.

Zu Hintergrund des Beschuldigten oder zur Herstellung der Blüten machten die Behörden keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen laufen noch, um mögliche Komplizen oder größere Vertriebsnetzwerke aufzudecken.

Dem Angeklagten wird nun vorgeworfen, in großem Stil Falschgeld zum persönlichen Gewinn hergestellt zu haben. Ob die Beweislage die Vorwürfe stützt, wird das Gerichtsverfahren klären. Der Fall bleibt vorerst Gegenstand aktiver Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft und Polizei.

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