19 April 2026, 02:35

5. Februar: Warum Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat für "Eine angestellte Frau: Der große Farce-Comedy-Erfolg" mit einer Person mit entschlossener Miene und einer Uhr im Hintergrund.

5. Februar: Warum Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 vom Cartoonisten Bastian Melnyk ins Leben gerufene Aktion ermutigt die Menschen, Furzen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Warum ausgerechnet dieses Datum gewählt wurde, bleibt zwar unklar – doch der Tag hat seitdem eine spielerische Fangemeinde gefunden.

Die Idee zum "Hast du gepupst?"-Tag stammte von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator, der für seine skurrilen Comics bekannt ist. Er führte den Feiertag im Rahmen seiner Serie über "Skurrile Feiertage" ein, in der sein Charakter Prinz Frederik FonFlatter die Hauptrolle spielt. Wer möchte, kann seine täglichen – ausschließlich auf Deutsch veröffentlichten – Comics noch immer auf seiner Website unter www.fonflatter.de nachlesen.

Sogar in kulturellen Mythen taucht das Thema Furzen auf. Eine Legende der Tatuyo, eines indigenen Volkes in Kolumbien, erzählt von einem Mann, der im Wald dem "Geist des Waldes" begegnet. Nach dem Treffen entweicht ihm unwillkürlich ein Furz – und plötzlich entsteht Tonerde, was den Tatuyo fortan als Erklärung für deren Ursprung diente.

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Doch nicht nur in Mythen und Feiertagen spielt Flatulenz eine Rolle: Sie hat auch Künstler inspiriert. Der britische Unterhalter Paul Oldfield, besser bekannt als Mr. Methane, machte Karriere als "professioneller Furzer". Seine Show verbindet Comedy mit musikalischen Darmwinden – mehr dazu gibt es auf seiner offiziellen Website unter www.mrmethane.com.

Der "Hast du gepupst?"-Tag wird weiterhin jedes Jahr am 5. Februar begangen – eine Mischung aus Humor und lockerem Umgang mit körperlichen Funktionen. Von kolumbianischen Mythen bis zu modernen Künstlern: Das Thema hat auf unerwartete Weise Spuren hinterlassen. Der Feiertag bleibt eine skurrile Erinnerung daran, dass selbst die natürlichsten menschlichen Eigenheiten Teil der kulturellen Diskussion werden können.

Quelle