30 April 2026, 00:53

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus drei Abgeordnete verwies

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mit Bögen, Säulen und Skulpturen.

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus drei Abgeordnete verwies

Drei Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) wurden am vergangenen Wochenende aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Der Vorfall im Gaffel Haus soll laut Berichten mit ihren politischen Verbindungen zusammenhängen. Die Nachricht über die Rauswürfe wurde am Mittwoch durch einen Bericht der Bild bekannt.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am 14. April. Maximilian Krah, Philipp-Anders Rau und Steffen Janich – allesamt AfD-Mitglieder – wurden aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Als Janich nach dem Grund für die Aufforderung fragte, wurde auch er des Hauses verwiesen.

Krah warnte später seine Anhänger davor, das Gaffel Haus zu besuchen. Die Leitung der Kneipe hat bisher nicht auf die Anfrage der Bild nach einer Stellungnahme reagiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass Krahs Zugehörigkeit zur AfD auf Widerstand stößt. Ende Februar hatte die Druckerei Friedrich Pustet die Zusammenarbeit mit dem Castrum Verlag wegen eines geplanten Buches von Krah beendet. Auch die Leipziger Buchmesse hatte ihm 2023 verboten, seinen Roman Die Reise nach Europa zu präsentieren – mit Verweis auf Sicherheitsbedenken.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Konflikten ein, die mit Krahs politischer Gesinnung zusammenhängen. Dazu zählen unter anderem abgesagte Buchverträge und Veranstaltungsverbote. Bisher liegt keine offizielle Stellungnahme des Gaffel Haus vor.

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