Baden-Württemberg gründet BW-Capital GmbH für Start-ups und Innovationen
Verena KramerBaden-Württemberg gründet BW-Capital GmbH für Start-ups und Innovationen
Neues Landesunternehmen zur Stärkung von Start-ups
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- Dezember 2024
Schlagwörter: Finanzen, Investitionen, Wirtschaft, Künstliche Intelligenz
Baden-Württemberg bringt ein neues landeseigenes Beteiligungsunternehmen auf den Weg, um Innovation und Start-ups zu fördern. Das Kabinett hat die Gründung der BW-Capital GmbH beschlossen, die sich auf technologiegetriebene Unternehmen konzentrieren wird. Im Frühjahr 2026 sollen erste 50 Millionen Euro bereitgestellt werden, um die Arbeit aufzunehmen.
Das Unternehmen wird gezielt Wagniskapital an Start-ups, Wachstumsunternehmen und innovative Mittelständler vergeben. Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Verteidigung und dual nutzbare Technologien, Lebenswissenschaften, Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik sowie Digitalisierung. Die Landesregierung sieht in diesen Feldern entscheidende Treiber für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
Geführt wird die BW-Capital GmbH von der L-Bank, unter Aufsicht der Landesregierung. Finanzminister Dr. Danyal Bayaz betonte, diese Struktur ermöglichte schnellere und flexiblere Investitionsentscheidungen. Ziel sei es, vielversprechenden Unternehmen ohne bürokratische Hürden Zugang zu Fördermitteln zu verschaffen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezeichnete die Initiative als „starkes Signal für die Innovationskraft Baden-Württembergs“. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ergänzte, Start-ups seien ein zentraler Motor für die wirtschaftliche Dynamik des Landes. Edith Weymayr, Vorstandsvorsitzende der L-Bank, sicherte die weitere Begleitung bei der Ausrichtung des Unternehmens zu.
Die BW-Capital GmbH agiert als rein landeseigenes Unternehmen und garantiert damit langfristige Unterstützung für Innovationen. Die 50 Millionen Euro Startkapital markieren den ersten Schritt, um Baden-Württembergs Position in zukunftsweisenden Branchen auszubauen. Die operative Arbeit soll im Frühjahr 2026 beginnen.