23 March 2026, 06:34

Baden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro für globale Spitzenforschung mit Harvard

Blauer Kreis-Logo mit weißer Umrandung und 'LSI'-Text, über dem weißen Text 'Language Studies International' auf einem blauen und weißen Hintergrund.

Baden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro für globale Spitzenforschung mit Harvard

Baden-Württemberg startet 24-Millionen-Euro-Initiative zur Stärkung seiner globalen Spitzenposition in der Wissenschaft

Das Land hat am 23. September 2025 in Stuttgart ein ehrgeiziges Programm vorgestellt, das seine Rolle als weltweiter Vorreiter in der Forschung weiter ausbauen soll. Im Mittelpunkt steht die Vertiefung der Zusammenarbeit mit führenden internationalen Einrichtungen wie der Harvard University. Behördenvertreter bezeichneten den Schritt als Meilenstein der transatlantischen Kooperation zwischen Europa und den USA.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski präsentierten die Details dem Landeskabinett. Kernstück der Initiative ist eine einzigartige Partnerschaft zwischen der Harvard University und der Universität Heidelberg, die neue Maßstäbe in der Forschungszusammenarbeit setzen soll.

Das Förderpaket umfasst drei zentrale Programme: Das "Global Institution Program" erhält 10 Millionen Euro, um die Kooperation zwischen Heidelberg und Harvard auszubauen. Weitere 10 Millionen Euro fließen in das "Global Professorship Program", mit dem Universitäten im Land durch attraktive Berufungen internationale Spitzenforscher gewinnen sollen. Das "Global Fellowship Program" wird mit 3,6 Millionen Euro gefördert und ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern Forschungsaufenthalte an den Institutes for Advanced Studies in Baden-Württemberg.

Ziel der Initiative ist es, etablierte wie aufstrebende Forscher aus dem Ausland anzuziehen und den Ruf des Landes als Innovationsstandort weiter zu festigen. Zwar sind noch nicht alle teilnehmenden Einrichtungen konkret benannt, doch soll das Programm die Attraktivität Baden-Württembergs als Ziel für weltweite Wissenschaftseliten deutlich steigern.

Die 24 Millionen Euro kommen sowohl renommierten als auch jungen Forschern zugute – mit besonderem Fokus auf den transatlantischen Austausch. Durch die Partnerschaft mit Harvard und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses will das Land seine Führungsrolle in der globalen Forschungslandschaft ausbauen. Die ersten Projekte im Rahmen der neuen Programme sollen in den kommenden Monaten starten.

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