14 April 2026, 06:35

Baden-Württemberg startet ehrgeizige Carsharing-Strategie bis 2030 für klimafreundlichere Städte

Eine Stadtstraße mit fahrenden Autos, eine Zebrastreifen, Verkehrsleitkegel, Fußgänger auf dem Gehweg, Gebäude mit Fenstern, Laternen, Strommasten mit Drähten, Bäume und ein bewölkter Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg startet ehrgeizige Carsharing-Strategie bis 2030 für klimafreundlichere Städte

Baden-Württemberg hat einen neuen Plan zur Förderung von Carsharing im gesamten Bundesland vorgestellt. Die "Carsharing-Strategie 2030" wurde am 17. Oktober 2024 auf einer großen Branchenkonferenz in Stuttgart präsentiert. Behördenvertreter betonen, dass dieser Schritt entscheidend sei, um den Privatverkehr zu reduzieren und umweltfreundlichere Mobilitätsalternativen zu stärken.

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Die Strategie basiert auf einer umfassenden Studie zum Carsharing in der Region, die von der team red Deutschland GmbH durchgeführt wurde. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass ein einziges geteiltes Auto in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatfahrzeuge ersetzen kann. Die Untersuchung umfasste zudem die bis dahin größte Kundenbefragung der Branche, an der fast 9.000 Teilnehmende ihre Erfahrungen teilten.

Staatssekretärin Elke Zimmer bezeichnete Carsharing als einen zentralen Baustein der Verkehrswende. Das neue Konzept zielt darauf ab, die Zahl der geteilten Fahrzeuge in Baden-Württemberg in den nächsten sechs Jahren deutlich zu erhöhen. Aktuell liegt Karlsruhe mit 4,34 Carsharing-Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner (Stand 2022) an der Spitze des Landes.

Auf der Veranstaltung lobte Gunnar Nehrke, Vorsitzender des Bundesverbands CarSharing, das Engagement des Landes. Die Strategie sei ein "wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung in der Region", so Nehrke.

Die Carsharing-Strategie 2030 setzt klare Ziele für den Ausbau der geteilten Fahrzeuge in Baden-Württemberg. Da städtische Gebiete bereits eine hohe Akzeptanz zeigen, könnte der Plan die Abhängigkeit vom Privatwagen weiter verringern. Das Land erwartet, dass in den kommenden Jahren weitere Städte dem Beispiel Karlsruhes folgen werden.

Quelle