21 March 2026, 00:44

Baden-Württemberg startet Millionenförderung für internationale Nachwuchsforscher:innen

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Baden-Württemberg startet Millionenförderung für internationale Nachwuchsforscher:innen

Baden-Württemberg fördert drei seiner Forschungsinstitute mit 3,6 Millionen Euro für ein neues Global Fellowship Program. Die Initiative, die im Rahmen des Landesprogramms "Globale Partnerschaften in der Wissenschaft" bis 2025 ins Leben gerufen wurde, unterstützt 14 Nachwuchswissenschaftler:innen. Erfolgreiche Bewerber:innen könnten bereits im Frühjahr 2026 ihre Arbeit aufnehmen.

Das Programm entstand auf Anregung eines Netzwerks von über 20 deutschen Instituten für fortgeschrittene Studien, die sich an die Ministerien und Stiftungen des Landes wandten. Ziel ist es, jüngeren Forscher:innen Zeit, Freiheit und Ressourcen für eigenständige Projekte in Deutschland zu bieten. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert nun 14 zweijährige Stipendien an drei Einrichtungen: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Future Collegium der Universität Konstanz und dem College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen.

Die Stipendien richten sich insbesondere an Wissenschaftler:innen, die in ihren Herkunftsländern mit Einschränkungen konfrontiert sind. Die Geförderten forschen in Baden-Württembergs akademischem Umfeld und profitieren von interdisziplinären Netzwerken sowie Karriereförderung. Zwar wurden weder die genaue Zahl der internationalen Postdoktorand:innen noch deren Herkunftsländer genannt, doch das Programm soll herausragenden Forscher:innen sowohl Stabilität als auch globale Perspektiven eröffnen.

Jedes Stipendium läuft über zwei Jahre und ermöglicht den Teilnehmenden, ihre Arbeit unter optimalen Bedingungen voranzutreiben. Gleichzeitig stärkt die Initiative die Vernetzung zwischen den Landesuniversitäten und der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft.

Die Investition von 3,6 Millionen Euro schafft 14 neue Stellen für Gastforscher:innen. Die Geförderten betreiben eigenständige Forschung und knüpfen Kontakte zu den wissenschaftlichen Netzwerken Baden-Württembergs. Der erste Jahrgang soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 starten.

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