19 March 2026, 22:26

Baden-Württemberg startet mit schärferen Schulweg-Kontrollen ins neue Schuljahr

Metallzaun um einen Kinderradweg-Sicherheitspark mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus mit Dach, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Baden-Württemberg startet mit schärferen Schulweg-Kontrollen ins neue Schuljahr

Über eine Million Schüler in Baden-Württemberg kehren am 15. September in die Schulen zurück

Die Initiative "Sicherer Schulweg" soll Unfälle verhindern und die Sicherheit von Kindern im Umfeld von Schulen gewährleisten. Unterstützt von mehreren Ministerien, der Polizei und lokalen Organisationen, setzt die Kampagne auf strengere Verkehrskontrollen und öffentliche Aufklärung. Tempolimits in Schulzonen werden konsequent überwacht, illegales Parken auf Gehwegen und Radwegen wird mit Strafen geahndet.

In den ersten Schulwochen wird die Polizei die Schulwege besonders im Blick behalten. 2024 registrierten Beamte 378 Vorfälle auf Schulwegen – ein Rückgang um fast 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In diesem Jahr werden sie zudem Kinder auf ihren Wegen begleiten und Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit mahnen.

Eltern werden aufgefordert, den Schulweg vorab mit ihren Kindern zu gehen und die sicherste Route auszuwählen. Reflektierende Elemente an Kleidung und Schulranzen werden empfohlen, um die Sichtbarkeit zu verbessern. Vize-Ministerpräsident Thomas Strobl appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, besonders im Umgang mit jüngeren Schülern besonders vorsichtig zu sein.

Langfristiges Ziel ist die "Vision Zero" – ein Verkehrssystem ohne Tote oder Schwerverletzte, vor allem auf Schulwegen.

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Die Kampagne verbindet verschärfte Kontrollen mit praktischen Ratschlägen für Familien. Mit Streifen, öffentlichen Warnungen und Sicherheitstipps wollen die Behörden die Risiken für Schüler auf dem Weg zur Schule minimieren. Die Maßnahmen gelten das gesamte Schuljahr über, um nachhaltig für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.

Quelle