Bayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen
Hans-Jürgen PeukertBayern streicht Steuererinnerungen – was Zahler jetzt wissen müssen
Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Änderungen bei der Behandlung von Steuerzahlungserinnerungen bekannt gegeben. Mit sofortiger Wirkung erhalten Steuerzahler keine Vorabhinweise mehr vor Fristablauf. Die Maßnahme soll die Abläufe vereinfachen, da papierbasierte Zahlungen zunehmend zurückgehen.
Bisher verschickte das Amt Erinnerungen, um Steuerzahler auf anstehende Zahlungstermine aufmerksam zu machen. Diese Benachrichtigungen enthielten zur Erleichterung auch Überweisungsträger. Da jedoch immer weniger Menschen auf papiergebundene Transfers setzen, sind diese Belege weniger notwendig geworden.
Um Zahlungsverzögerungen zu vermeiden, empfiehlt das Finanzamt den Wechsel zum SEPA-Lastschriftverfahren. Dieses System bucht fällige Beträge automatisch ab und verringert so das Risiko von Verspätungen oder Säumniszuschlägen.
Steuerzahler müssen nun selbst dafür Sorge tragen, ihre Fristen im Blick zu behalten. Wer automatisierte Zahlungen bevorzugt, kann sich für das SEPA-Verfahren anmelden. Die Änderung spiegelt den allgemeinen Trend weg von papierbasierten Finanztransaktionen wider.






