BBM prägt die Zukunft der Unternehmensmobilität mit nachhaltigen Lösungen
Gabor HethurBBM prägt die Zukunft der Unternehmensmobilität mit nachhaltigen Lösungen
Bundesverband Unternehmensmobilität (BBM) baut Einfluss seit Gründung 2010 stetig aus
Ursprünglich auf Fuhrparkmanagement spezialisiert, deckt der Verband heute ein breiteres Spektrum der Mitarbeiter mobilität ab. Aktuelle Entwicklungen und Umfragen unterstreichen seine wachsende Rolle bei der Gestaltung unternehmerischer Verkehrstrends in ganz Deutschland.
Der BBM wurde im Oktober 2010 als Bundesverband Fuhrparkmanagement gegründet. Zu den ersten Schwerpunkten zählten die Bewältigung von Herausforderungen für Fuhrparkverantwortliche, politische Interessenvertretung sowie die Einrichtung einer eigenen Akademie. Im Laufe der Jahre erweiterte die Organisation ihren Fokus auf sämtliche Aspekte der Mitarbeiter mobilität – ein Wandel, der 2022 in der Umbenennung zum Bundesverband Unternehmensmobilität gipfelte.
Bis Ende 2025 stieg die Mitgliederzahl auf 680 Unternehmen an. Dieses Wachstum fällt zusammen mit einem Umbruch in der betrieblichen Verkehrsplanung, etwa dem Boom bei Lastenrädern. Deren Absatz kletterte von unter 40.000 Einheiten im Jahr 2018 auf nahezu 185.000 im Jahr 2024. Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bestätigen diesen Trend: Demnach ließen sich 22,6 Prozent der Dienstfahrten auf Lastenräder verlagern.
Die Nakobemo-Konferenz 2025 in Heidelberg zog rund 250 Teilnehmer an. Steuerberater Wolfgang Zorn gab praxisnahe Tipps zur Fahrtenbuchführung und Besteuerung von Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig wurde dort der BBM-Mobilitätsreport 2025 vorgestellt – erstmals unter Einbeziehung von Mitarbeiter feedback aus verschiedenen Unternehmen.
Die Entwicklung des BBM spiegelt den grundlegenden Wandel in der betrieblichen Mobilität wider: vom klassischen Fuhrparkmanagement hin zu nachhaltigen Verkehrslösungen. Mit 680 Mitgliedsunternehmen und steigendem Interesse an Alternativen wie Lastenrädern wächst sein Einfluss weiter. Der Mobilitätsreport 2025 und die Konferenz unterstreichen erneut seine prägende Rolle für die künftige Gestaltung von Dienstreisekonzepten.






