Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
Ludger RörrichtBerlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtviertel im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat nun den Rahmen für Stadteingang West abgesegnet – ein Projekt, das in den kommenden zehn Jahren ein ehemaliges Industriegelände grundlegend umgestalten soll.
Das Vorhaben umfasst rund 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Im Zentrum steht der alte Güterbahnhof Grunewald, der zum Kern des neuen Quartiers werden soll. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung und plant den Bau von mindestens 2.400 Wohnungen.
Falls Berlin den Zuschlag für die Olympischen oder Paralympischen Spiele erhält, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf genutzt werden. Nach den Spielen würden diese Einheiten dann in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden. Langfristig soll das Gebiet bis zu 5.000 Bewohnern Platz bieten.
Die Zustimmung des Senats markiert einen entscheidenden Schritt, um die seit Langem diskutierten Pläne in die Tat umzusetzen. Die Entwicklung wird schrittweise voranschreiten, wobei die Fertigstellung innerhalb des nächsten Jahrzehnts angestrebt wird.
Der neue Stadtteil Stadteingang West wird Berlins Wohnungsbestand um Tausende neue Wohnungen erweitern. Die verkehrsgünstige Lage und die mögliche olympische Nutzung könnten die Zukunft des Gebiets prägen. Die Bauarbeiten erfolgen nun unter der Leitung von Howoge.






