Berlin Recycling Volleys holen historischen zehnten Meistertitel in Serie
Hans-Jürgen PeukertBerlin Recycling Volleys holen historischen zehnten Meistertitel in Serie
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Im Finale besiegte das Team SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0-Sieg und krönte sich damit zum Champion. Trotz dieses Erfolgs stehen dem Verein vor der neuen Saison bedeutende Veränderungen bevor.
Die Spielzeit 2022/23 verlief für die Berliner alles andere als konstant. Zwar setzten sie sich letztlich in den Playoffs durch, doch Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte, dass im kommenden Jahr mehr Stabilität notwendig sei.
Mehrere Leistungsträger verlassen den Verein nun. Nehemiah Mote und Moritz Reichert gehen, ebenso wie Jake Hanes und mindestens sechs weitere Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz haben sich jedoch dazu entschieden, dem Team treu zu bleiben.
Verstärkung ist bereits unterwegs: Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen zu den Volleys, während Erik Shoji nach seinem früheren Engagement zwischen 2014 und 2016 zum Verein zurückkehrt. Ein neuer Cheftrainer für die Saison 2023/24 steht hingegen noch nicht fest.
Der Meistertitel unterstreicht ein Jahrzehnt der Vorherrschaft der Berlin Recycling Volleys. Mit zahlreichen Abgängen und Neuzugängen wird das Team in der nächsten Spielzeit in neuem Gewand antreten. Nun gilt es für den Verein, eine konstantere Saison zu gestalten – ohne dabei die siegreiche Tradition aus den Augen zu verlieren.






