Berliner Ensemble kündigt 16 Neuinszenierungen für die neue Spielzeit an
Ludger RörrichtBerliner Ensemble kündigt 16 Neuinszenierungen für die neue Spielzeit an
Das Berliner Ensemble präsentiert Programm für die kommende Spielzeit mit 16 Neuinszenierungen
Das Berliner Ensemble hat seine Pläne für die anstehende Saison vorgestellt, die 16 neue Produktionen umfasst. Das für sein mutiges Programm bekannte Theater startet mit Peter Handkes Gestern Schnee, Morgen Schnee. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Haus einen deutlichen Besucheranstieg auf fast 230.000 Gäste – 40.000 mehr als in der Vorsaison.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit zählen Ulrich Rasches Interpretation von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder. Eine weitere zentrale Produktion wird Frank Castorfs Bühnenadaption von Klaus Manns Mephisto sein. Unterdessen widmet sich Regisseurin Fritzi Wartenberg in Kein Foto für dich der Welt der Model-Castingshows.
Um der wachsenden Nachfrage und Haushaltsherausforderungen zu begegnen, hat das Theater seinen Spielplan erweitert. Sonntagnachmittags finden nun regelmäßig Vorstellungen statt, und die letzten Proben wurden als öffentliche Generalproben geöffnet. Berlins Kulturszene bleibt ein wichtiger Touristenmagnet und trägt maßgeblich zu den steigenden Besucherzahlen bei.
Die Ankündigung erfolgt vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im September. Mit 16 Premieren und einem ausgeweiteten Vorstellungsplan will das Berliner Ensemble an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Die Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Stücken zieht weiterhin großes Publikum an. Der Saisonstart im Herbst fällt in eine politisch bedeutende Phase für die Stadt.






