27 March 2026, 16:32

Betrunkener 20-Jähriger rast in Mannheim mit BMW gegen Hauswand

Schwarz-weiß-Szene eines Autounfalls an einer Straßenkreuzung mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Van, und einer Gruppe von Menschen in der Nähe, mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Texttafeln im Hintergrund.

Betrunkener 20-Jähriger rast in Mannheim mit BMW gegen Hauswand

Ein 20-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen in Mannheim mit seinem BMW gegen die Hauswand eines Gebäudes geprallt. Der Aufprall zerstörte das Fahrzeug so schwer, dass es nicht mehr fahrbereit war. Rettungskräfte mussten den Mann aus dem Wrack befreien, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei geht von Alkoholeinfluss aus und prüft weitere Anzeigen.

Der Unfall ereignete sich, als der Fahrer in den frühen Morgenstunden die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Die Wucht des Aufpralls richtete so schwere Schäden am Auto an, dass es abgeschleppt werden musste. Die Rettungskräfte trafen schnell ein, befreiten den Mann und brachten ihn zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus.

Vor Ort nahmen die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer wahr. Es wurde eine Blutprobe entnommen, und die Ermittler stellten fest, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß. Die Polizeidirektion Mannheim-Sandhofen hat nun ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer und Fahren ohne Führerschein eingeleitet.

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Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Fälle in der Stadt ein. In den vergangenen drei Jahren hat Mannheim wiederholt schwere Unfälle unter Alkoholeinfluss erlebt. Im März 2023 verursachte ein 34-Jähriger mit 2,4 Promille in der C5 einen Schaden von 15.000 Euro. Nur wenige Tage zuvor hatte ein 29-Jähriger mit über 1,2 Promille in Käfertal einen Unfall mit Fahrzeugbrand und 12.000 Euro Reparaturkosten ausgelöst. Ein weiterer Fall im März 2026 betraf einen 39-Jährigen ohne Führerschein, der in Neckarau mit über 1,6 Promille einen Schaden von 1.000 Euro anrichtete. In allen Fällen führten die Beamten Alkoholtests durch, zogen – sofern vorhanden – die Führerscheine ein, entnahmen Blutproben und leiteten Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Der Fahrer bleibt unter Verdacht mehrerer Straftaten. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung der Verkehrssicherheit. Der Fall wurde an das zuständige Revier zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Quelle