02 February 2026, 21:31

Betrunkener 29-Jähriger zeigt Hitlergruß und zerstört Magstadter Gaststätte für 10.000 Euro

Ein Plakat an einer Wand mit einer Person in einer schwarzen Kapuzenjacke und Maske mit einem strengen Gesichtsausdruck, mit der Aufschrift "Das ist Nazi-Gewalt" in fetter weißer Schrift.

Betrunkener 29-Jähriger zeigt Hitlergruß und zerstört Magstadter Gaststätte für 10.000 Euro

29-Jähriger richtet Sachschaden an und zeigt rechtsextreme Symbole in Magstadt

Am Sonntagmittag, dem 1. Februar 2026, verursachte ein 29-jähriger Mann in Magstadt erhebliche Schäden und zeigte rechtsextreme Symbole. Bei dem Vorfall kam es zu Vandalismus, fremdenfeindlichen Äußerungen und dem Hitlergruß. Die örtliche Polizei nahm den Mann noch am Tatort fest und brachte ihn in Gewahrsam.

Die Störung begann kurz nach 12:20 Uhr auf der Weilemer Straße, wo der Beschuldigte "Heil Hitler" rief und dabei den Hitlergruß zeigte. Während seines Ausbruchs äußerte er zudem fremdenfeindliche Parolen. Wie die Behörden später bestätigten, lag sein Blutalkoholspiegel bei etwa 1,7 Promille.

Schon vor diesem Vorfall hatte der Mann das "Bistro Havanna" in Magstadt beschädigt. Er zerschlug mehrere Fenster sowie die Eingangstür einer nahegelegenen Gaststätte und verursachte so einen Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 10.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass seine Taten mit einer körperlichen Auseinandersetzung in der Bar in der vorherigen Nacht zusammenhängen, bei der er angab, selbst angegriffen worden zu sein.

Die Beamten nahmen ihn vorläufig am Tatort fest und brachten ihn zur Polizeidienststelle nach Sindelfingen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung, der Verwendung verbotener Symbole und Sachbeschädigung. Parallel dazu wird gegen mehrere unbekannte Täter wegen eines früheren Körperverletzungsdelikts ermittelt.

Lokale Medien wie die Stuttgarter Zeitung und die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung berichteten über den Vorfall. Bisher gab es jedoch keine öffentlichen Proteste, Solidaritätsbekundungen oder Aufrufe zu Gegenmaßnahmen.

Der Beschuldigte bleibt wegen mehrerer Straftaten in Untersuchungshaft, darunter Hasskriminalität und Sachbeschädigung. Die Polizei prüft weiterhin die Umstände der vorausgegangenen Schlägerei. Der Gesamtumfang des angerichteten Schadens wird auf etwa 10.000 Euro beziffert.