22 March 2026, 02:27

Birco revolutioniert Wasserstofftankstellen mit sicherer Kanaltechnologie

Detailierte Weltkartenposter, das geplante Öl- und Gasleitungen zeigt, einschließlich Länder, Großstädte, Gewässer und erklärenden Text.

Birco revolutioniert Wasserstofftankstellen mit sicherer Kanaltechnologie

Birco, Spezialist für Entwässerungssysteme, wendet sein Know-how nun auf Wasserstoffinfrastruktur an. Das Unternehmen hat seine Kanaltechnologie so angepasst, dass Wasserstoffleitungen an Tankstellen sicher verlegt werden können. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland und andere europäische Länder ihre Wasserstoffnetze ausbauen.

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Die Neuausrichtung baut auf Bircos langjähriger Erfahrung im Entwässerungsbereich auf und passt die bewährten Systeme für den wachsenden H₂-Markt an. Partner wie GP Joule setzen die Lösung bereits in ihren Projekten ein – ein frühes Zeichen für die Akzeptanz in der Branche.

Das Bircocanal-System von Birco ist darauf ausgelegt, Wasserstoffleitungen oberirdisch zu führen, statt sie zu vergraben. Die Kanäle halten Drücken zwischen 350 und 700 bar stand und erfüllen damit die Anforderungen moderner H₂-Tankstellen. Ein zentrales Sicherheitsmerkmal sind die offenen Doppelsteg-Gussabdeckungen, die im Notfall eine schnelle Verflüchtigung des Wasserstoffs ermöglichen.

Das Unternehmen bietet einen modularen Ansatz, der es Kunden ermöglicht, Lösungen maßgeschneidert für ihre Projekte zu gestalten. Diese Flexibilität hat bereits Partnerschaften gesichert, darunter die Zusammenarbeit mit GP Joule – eine Kooperation, die auf Vertrauen, Innovation und Zuverlässigkeit basiert. GP Joule setzt Bircocanal mittlerweile in allen seinen Wasserstoffprojekten ein.

Während Deutschland bei der Wasserstoffmobilität eine Vorreiterrolle einnimmt, sieht Birco auch in anderen europäischen Ländern Potenzial. Als Teil der schweizerischen Müller-Steinag Gruppe zielt das Unternehmen auf internationale Märkte für seine H₂-Infrastrukturlösungen ab. Bisher bleibt die Verbreitung jedoch begrenzt: Bis März 2026 werden voraussichtlich weniger als zehn der rund 100 betrieblichen Wasserstofftankstellen in Deutschland das System nutzen.

Bircos Expertise im Entwässerungsbereich findet so eine neue Anwendung in der Wasserstoffinfrastruktur. Der modulare, oberirdische Ansatz des Unternehmens bietet Tankstellen eine anpassbare Lösung. Mit dem Marktwachstum könnten seine Partnerschaften und das sicherheitsorientierte Design eine größere Rolle beim Ausbau der europäischen Wasserstoffwirtschaft spielen.

Quelle