17 March 2026, 00:36

Bosch streicht 13.000 Jobs – 5.600 davon in Deutschland bis 2026

Schwarzes und weißes Foto einer deutschen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit 'Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland' unten.

Bosch streicht 13.000 Jobs – 5.600 davon in Deutschland bis 2026

Bosch kündigt Streichung von 13.000 Stellen weltweit an – allein 5.600 in Deutschland

Der Technologiekonzern Bosch plant bis 2025/2026 den Abbau von rund 13.000 Arbeitsplätzen weltweit. In Deutschland sind davon etwa 5.600 Stellen betroffen, darunter auch am Standort Buhl in Baden-Württemberg. Die Nachricht hat bei Belegschaft und lokalen Verantwortlichen Bestürzung und Unsicherheit über die Zukunft ausgelöst.

Die Stellenstreichungen wurden während einer angespannten Betriebsratssitzung im Bosch-Werk Buhl bekannt gegeben. Mitarbeiter äußerten Frustration, da die Unternehmensführung keine klaren Antworten lieferte. Die Gewerkschafterin Katrin Mayer kritisierte scharf, dass keine hochrangigen Entscheidungs-träger anwesend waren – in einer solchen kritischen Diskussion sei dies "inakzeptabel".

Die Stimmung in der Versammlung war von Enttäuschung und Wut geprägt. Viele Beschäftigte fürchten nun um ihre Jobs, während der Betriebsratsvorsitzende warnte, die Kürzungen könnten langfristig sogar zur Schließung des Werks führen. Auch der Bühler Bürgermeister und die IG Metall Offenburg zeigten sich schockiert und bezeichneten die Ankündigung als "harten Schlag für die Region".

Neben Buhl sind auch andere große Standorte in Baden-Württemberg betroffen, darunter Gerlingen, Leonberg und Hildesheim. Bosch hat jedoch keine genauen Zahlen speziell für Buhl/Bühlerthal genannt, was die Unsicherheit bei den Mitarbeitern weiter verstärkt. Die Betriebsratssitzung endete ohne konkrete Lösungen – zurück bleiben verärgert Belegschaft und Gewerkschaftsvertreter.

Die geplanten Stellenabbaumaßnahmen werden die Belegschaft von Bosch in Deutschland grundlegend verändern, wobei Baden-Württemberg besonders hart getroffen wird. Die Beschäftigten in Buhl blicken einer ungewissen Zukunft entgegen, während lokale Politiker und Gewerkschaften klare Antworten fordern. Das Umstrukturierungsprogramm soll in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden; weitere Details werden in den kommenden Monaten erwartet.

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