Brandenburg plant 24-Stunden-Smart-Stores für bessere Versorgung auf dem Land
Hans-Jürgen PeukertBrandenburg plant 24-Stunden-Smart-Stores für bessere Versorgung auf dem Land
Die Landesregierung Brandenburgs hat Änderungen am Ladenschlussgesetz beschlossen, um unbemannte, vollautomatisierte Läden zuzulassen. Diese "Smart Stores" könnten bald in ländlichen Regionen in Betrieb gehen – mit dem Ziel, die lokale Versorgung zu verbessern und gleichwertige Lebensbedingungen im gesamten Bundesland zu schaffen.
Das aktuelle Gesetz in Brandenburg erlaubt es Geschäften, von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet zu haben. An sechs Sonn- oder Feiertagen sind zudem besondere Öffnungszeiten möglich. Vollautomatische Mini-Supermärkte waren jedoch bisher ausgenommen – bis jetzt.
Schon im vergangenen Jahr hatte der Landtag die Regierung aufgefordert, bis Ende März einen Gesetzentwurf vorzulegen, um Smart Stores sieben Tage die Woche und rund um die Uhr zu ermöglichen. Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen für unbemannte Läden eingeführt.
Sozialminister René Wilke (SPD) betonte die Bedeutung dieser Läden für ländliche Gemeinden. Sie könnten die lokale Versorgungssicherheit stärken und dazu beitragen, die Lebensverhältnisse in Brandenburg auszugleichen. Nun wird der Landtag über den Vorschlag beraten, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Falls der Entwurf angenommen wird, dürfen Smart Stores ohne Personal betrieben werden und bieten so einen 24-Stunden-Zugang zu Waren. Besonders in ländlichen Regionen Brandenburgs könnte dies die Versorgung stabilisieren und den Alltag erleichtern. Die finale Entscheidung hängt von der anstehenden Abstimmung im Landtag ab.






