30 March 2026, 08:37

BSI und Baden-Württemberg bündeln Kräfte gegen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen

Diagramm eines Cloud-Computing-Systems mit mehreren Geräten (Laptop, Handy, Tablet), die über sichere Verriegelungen verbunden sind und den Zugriff auf Anwendungen und Daten von jedem vernetzten Gerät veranschaulichen.

BSI und Baden-Württemberg bündeln Kräfte gegen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Baden-Württemberg verstärken Zusammenarbeit im Cyberabwehr

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Land Baden-Württemberg haben eine engere Partnerschaft im Bereich Cybersicherheit vereinbart. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender digitaler Bedrohungen für kritische Infrastrukturen und kommunale Einrichtungen. Vertreter beider Seiten betonten die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit, um den wachsenden Risiken im Netz effektiv zu begegnen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die neue Vereinbarung sieht acht zentrale Handlungsfelder vor. Dazu gehören der Wissensaustausch, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie Schulungen zu Cybergefahren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem verbesserten Abhörschutz durch gemeinsame Beratungsangebote.

Konkrete Maßnahmen in der Diskussion sind unter anderem Notfallübungen, der Einsatz gemeinsamer Tools zur Bedrohungserkennung sowie ein nationales Lagebildsystem für die Cyberabwehr. Das BSI hat seine Erkennungssysteme bereits ausgebaut – als Reaktion auf steigende Gefahrenlagen und mögliche Störungen der digitalen Infrastruktur.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner forderte eine stärkere Bund-Länder-Koordination, um die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe zu erhöhen. Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident Baden-Württembergs, unterstützte dies und unterstrich die Bedeutung eines abgestimmten Vorgehens. Nicole Matthöfer, Leiterin der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg, ergänzte, dass die Kombination aus bundesweiter Expertise und regionalem Know-how die Abwehrkräfte deutlich verbessern werde.

Das Bundesinnenministerium (BMI) wird das BSI bei der vertieften praktischen Zusammenarbeit mit den Ländern unterstützen. Bisher liegen jedoch keine Daten vor, wie sich gemeinsame Cyberübungen oder kommunale Initiativen in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben.

Ziel der Partnerschaft ist es, den Wissensaustausch, Schulungen und die Krisenreaktion zwischen dem BSI und Baden-Württemberg auszubauen. Kritische Infrastrukturen und lokale Behörden bleiben Hauptziele von Cyberangriffen. Die Vereinbarung legt einen strukturierten Ansatz fest, um die Abwehrfähigkeiten in der gesamten Region zu stärken.

Quelle