Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Hans-Jürgen PeukertBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Dies ist die erste Anpassung nach drei Jahren eingefrorener Bezüge. Von der Erhöhung betroffen sind Spitzenbeamte, Abgeordnete und weitere hochrangige Positionen.
Die Gehälter der Bundespolitiker in Deutschland sind seit 2022 unverändert geblieben. 2024 gab es zwar eine Anhebung für die Abgeordneten, diese deckte jedoch nur die Hälfte der Inflationsrate ab. Durch wiederholte Einfrierungen und unter der Inflation liegende Anpassungen hat sich der reale Wert dieser Bezüge seit 1997 verringert.
Die Erhöhung im Jahr 2025 ist Teil eines umfassenderen Haushaltskonsolidierungsvorhabens. Da sie nicht vollständig an die Inflation angepasst wird, bleibt die Kaufkraft weiterhin hinter der Preisentwicklung zurück. Die Anpassung betrifft den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin, den Vizekanzler, die Regierungsmitglieder sowie die Abgeordneten im Bundestag und Bundesrat. Ebenfalls einbezogen sind der Präsident des Bundesrechnungshofs und die Mitglieder des Wehrbeauftragtenausschusses.
Unabhängig davon haben sich in Österreich die Parteien ÖVP, SPÖ und NEOS darauf verständigt, ein Verfahren zur Reform der Politikergehälter einzuleiten. In Österreich bleiben die Mittel für Parteien, Parlamentsfraktionen und Akademien für die nächsten zwei Jahre eingefroren.
Die einprozentige Gehaltserhöhung tritt 2025 in Kraft. Sie folgt auf eine lange Phase stagnierender Bezüge für Bundespolitiker. Trotz der Anpassung werden ihre Einkommen im Vergleich zur Inflation weiter an Wert verlieren.






