Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Ludger RörrichtChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Verstöße in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen zu
In der Wolfenbütteler Fußgängerzone häufen sich Verkehrsverstöße. Die Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor Radfahrern, E-Scooter-Nutzern und Lieferfahrzeugen, die die geltenden Beschränkungen missachten. Dadurch sehen sich Fußgänger zunehmend gefährdet.
Die IWW forderte in einer Pressemitteilung konkrete Maßnahmen. Sie rief die örtlichen Behörden und die Polizei zum Handeln auf, schlug Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen vor und regte ein Treffen aller Beteiligten an, um Lösungen zu erörtern.
Die Stadt Wolfenbüttel passt die Lieferzeiten an die erlaubten Radfahrzeiten an. Eigenständige Kontrollmaßnahmen werde man jedoch nicht einführen – begründet mit fehlender Zuständigkeit und begrenzten Kapazitäten. Man unterstütze zwar die Polizeiarbeit, sehe aber keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis.
Ein Sprecher des Landkreises bestätigte, dass die Polizei ihre Präsenz in der Fußgängerzone verstärken werde. Die verschärften Kontrollen sollen bereits ab nächster Woche greifen.
Die IWW setzt auf eine Kombination aus Sensibilisierungskampagnen und konsequenterer Überwachung. Die Polizei wird in Kürze ihre Streifen intensivieren. Die Anpassung der Lieferzeiten durch die Stadt soll Konflikte im Fußgängerbereich verringern.






