10 May 2026, 12:29

Chaos nach der "Langen Nacht der Museen": Tausende sitzen fest

Menschen gehen, sitzen und stehen in einem belebten Bahnhof mit Taschen, einer Anzeigetafel, Metallstangen, Deckenlampen und einer Wanduhr.

Chaos nach der "Langen Nacht der Museen": Tausende sitzen fest

Die diesjährige „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher an

Die Veranstaltung präsentierte beliebte Häuser wie das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Grassimuseum für Angewandte Kunst. Doch für viele endete der Abend in Frust, als sie den Heimweg antreten wollten.

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Die Probleme begannen, als die S3 nach Halle ausfiel. Ohne Alternative mussten alle Rückreisenden in den S5 am Leipziger Hauptbahnhof einsteigen – den letzten Zug der Nacht, der sich schnell bis auf das Letzte füllte.

Das Ticket für die Museumsnacht galt auch für die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen. Doch nach Mitternacht war der S5 Richtung Halle-Trotha massiv überlastet. Dutzende Besucher blieben auf dem Bahnsteig zurück, als der Zug mit maximaler Auslastung abfuhr.

Hinzu kam, dass die nächste S5 erst wieder in über einer Stunde fahren sollte. Viele Gäste, enttäuscht von der chaotischen Rückreise, mussten lange warten oder sich anderweitig einen Weg nach Hause suchen.

Die Veranstaltung selbst war ein voller Erfolg: Sowohl in Halle als auch in Leipzig verzeichneten die Museen hohen Besucherzusprach. Doch die Transportprobleme trübten die Stimmung nach dem Fest. Die Organisatoren könnten für künftige Auflagen die nächtlichen Fahrpläne überdenken müssen.

Quelle