CSU-Politiker fordert nach WM-Debakel Konsequenzen für Bundestrainer und DFB
Hans-Jürgen PeukertCSU-Politiker fordert nach WM-Debakel Konsequenzen für Bundestrainer und DFB
CSU-Politiker Stephan Mayer hat nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft eine gründliche Überprüfung des Bundestrainers gefordert. Die Leistung der Mannschaft bezeichnete er als zutiefst enttäuschend und peinlich für das Land.
Mayer hielt mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg. Das Abschneiden des Teams sei „nicht nur eine bittere Enttäuschung, sondern eine echte Blamage“ gewesen, so der Politiker. Seine Äußerungen erfolgten nach dem vorzeitigen Ausscheiden Deutschlands aus dem Turnier.
Er betonte zudem, dass die Perspektive der jüngeren Fans berücksichtigt werden müsse. Viele von ihnen hätten noch nie eine starke WM-Leistung der Nationalelf erlebt. Mayer forderte den DFB auf, diese Misserfolge mit Demut anzugehen und zügig zu handeln.
Über die Rolle des Trainers hinaus verlangte er eine breitere Debatte. Strukturelle Probleme innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) müssten laut Mayer auf den Prüfstand.
Der DFB steht nun unter Druck, auf die Kritik zu reagieren. Schnelle Maßnahmen und eine kritische Bestandsaufnahme von Führung und Systemen werden erwartet. Die Forderungen kommen nach einer Reihe enttäuschender Auftritte der Mannschaft auf der internationalen Bühne.
