Deutsche Bank schließt PalaisPopulaire in Berlin und setzt auf neue Kunststrategie
Hans-Jürgen PeukertDeutsche Bank schließt PalaisPopulaire in Berlin und setzt auf neue Kunststrategie
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung markiert eine Neuausrichtung der kulturellen Strategie des Instituts in der Hauptstadt. Gleichzeitig läuft der langjährige Mietvertrag für das Palais an der Unter den Linden aus.
Das PalaisPopulaire wird sein Programm Ende 2026 beenden. Für November ist ein großes Kulturfestival als Abschlussveranstaltung vor der Schließung geplant.
Die Deutsche Bank will ihr kulturelles Engagement in Berlin neu ausrichten. Künftig liegt der Fokus auf zeitgenössischer Kunst – mit flexiblen Formaten und der Förderung junger Talente. Die rund 2.000 Werke umfassende Sammlung des Hauses bleibt an wechselnden Orten zugänglich.
Die kulturelle Präsenz der Bank in Berlin erhält damit eine neue Stoßrichtung: Zeitgenössische Kunst und aufstrebende Kreative rücken in den Mittelpunkt. Die Sammlung wird der Öffentlichkeit weiterhin an alternativen Standorten präsentiert.
