Dortmund bereitet sich auf historisches Klimacamp im Mai 2026 vor
Hans-Jürgen PeukertDortmund bereitet sich auf historisches Klimacamp im Mai 2026 vor
Großes Klimacamp in Dortmund von Ende Mai bis Anfang Juni 2026 geplant
Vom späten Mai bis Anfang Juni 2026 findet in Dortmund ein großes Klimacamp statt. Die Organisator:innen haben eine Reihe von Protesten, Veranstaltungen und Diskussionen zu Umweltthemen vorbereitet. Die Polizei bestätigte, die Sicherheit zu überwachen und gleichzeitig den Schutz der friedlichen Teilnahme zu gewährleisten.
Die Vorbereitungen für das Camp beginnen am 23. Mai 2026, die Aufbauphase dauert bis zum 26. Mai. Die Hauptveranstaltungen, darunter angemeldete Demonstrationen und Kundgebungen, finden vom 28. bis 31. Mai statt. Ein Begleitprogramm mit Workshops und Vorträgen läuft vom 27. bis 30. Mai.
Die Dortmunder Polizei hat die Verantwortung für die Sicherheitsmaßnahmen übernommen und arbeitet eng mit den Organisator:innen, der Polizei Hamm sowie den lokalen Behörden zusammen. Zudem gab es Absprachen mit Versorgungsbetrieben, um mögliche Risiken zu minimieren. Während friedliche Proteste ausdrücklich unterstützt werden, werden die Beamten gegen Störungen der Veranstaltungen oder Bedrohungen kritischer Infrastruktur vorgehen.
Eine der größten Kundgebungen, ein Demonstrationsmarsch am 30. Mai, wird mehrere tausend Teilnehmende erwarten. Aufrufe zur Beteiligung haben sich in ganz Deutschland und Europa verbreitet, Umweltgruppen rufen dazu auf, sich den angemeldeten Protesten anzuschließen. Der Abbau des Camps ist zwischen dem 1. und 4. Juni 2026 vorgesehen.
Ziel des Klimacamps ist es, Aktivist:innen und Organisationen für ein strukturiertes Veranstaltungsprogramm zusammenzubringen. Die Polizei betonte erneut ihr Bekenntnis, friedliche Demonstrant:innen zu schützen und gleichzeitig illegale Störungen zu verhindern. Der Zeitplan umfasst Aufbau, Proteste und einen klaren Fahrplan für die Räumung des Camps bis Anfang Juni.






