Drogenfund bei Routinekontrolle: Kosovare in Kehl vorläufig festgenommen
Ludger RörrichtDrogenfund bei Routinekontrolle: Kosovare in Kehl vorläufig festgenommen
An der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke wurde am Mittwochmorgen (19.02.) ein kosovarischer Staatsbürger vorläufig festgenommen, nachdem die Polizei bei ihm Drogen entdeckt hatte. Dem Mann drohen nun Anklagen wegen des Einschmuggelns von Betäubungsmitteln sowie ein bestehender Haftbefehl wegen Körperverletzung.
Bundespolizisten hatten den Mann bei einer Routinekontrolle in einem Fernbus angehalten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabisharz bei ihm. Zudem bestätigten die Behörden einen aktiven Haftbefehl wegen Körperverletzung.
Um eine zehntägige Haftstrafe abzuwenden, veranlasste der Beschuldigte über einen Angehörigen die Begleichung der Geldstrafe. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Festnahmen in der Region in diesem Jahr ein.
Allein im Jahr 2026 wurden bereits vier vergleichbare Fälle registriert: Am 1. März wurde in Kehl ein 19-jähriger Marokkaner vorläufig festgenommen, ein weiterer Verdächtiger wurde am 23. März am Kehler Bahnhof festgesetzt. Am 24. März ergriff die Polizei am Offenburger Bahnhof einen 39-jährigen Deutschen, und am selben Tag wurde an der Kehl-Europabrücke ein 59-jähriger Georgier gestellt.
Gegen den kosovarischen Staatsbürger laufen weiterhin Ermittlungen wegen der Drogendelikte sowie des bestehenden Haftbefehls. Sein Fall trägt zu einer wachsenden Zahl von Rauschgiftfunden durch die Bundespolizei an Grenzübergängen und Verkehrsdrehscheiben in der Region in diesem Jahr bei.






