22 January 2026, 19:34

Erzählcafé in Villingen-Schwenningen: Zeitzeugen berichten über NS-Zeit und Krieg

Ein altes Buch mit handgeschriebenem Text, wahrscheinlich ein Tagebuch aus den Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs.

Erzählcafé in Villingen-Schwenningen: Zeitzeugen berichten über NS-Zeit und Krieg

Erzählcafé in Villingen-Schwenningen: Erinnerungen an NS-Zeit und Zweiten Weltkrieg teilen

Am Samstag, dem 31. Januar, findet in Villingen-Schwenningen ein Erzählcafé statt, bei dem Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen sind, Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs auszutauschen und zu diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil eines größeren Projekts, das sich mit der Geschichte von Zwangsarbeit unter den Nationalsozialisten in der Region befasst.

Die kostenlose Veranstaltung dauert von 14 bis 17 Uhr in der Carl-Haag-Halle der Stadtbibliothek. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das Café ist Bestandteil des Projekts „Lokalgeschichte, globale Verbindungen“, das sich mit der Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit in Villingen-Schwenningen beschäftigt. Beteiligt sind lokale Schulen, Hochschulen sowie das Uhr- und Industrie-Museum.

Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Programms „YOUTH erinnert lokal“. Langfristiges Ziel ist eine Ausstellung sowie eine Online-Plattform, die im Juli 2026 an den Start gehen sollen.

Die Organisatoren hoffen, dass das Café zu einem offenen Austausch über die Vergangenheit anregt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können persönliche Geschichten, Dokumente oder Fotos mitbringen, um sie mit anderen zu teilen.

Die Veranstaltung bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über gemeinsame Geschichte auszutauschen. Gleichzeitig schafft sie Bewusstsein für die geplante Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit im Jahr 2026. Weitere Details zum Projekt werden im Laufe der Planung bekannt gegeben.