22 March 2026, 14:38

Fachforum zeigt: Wie Gewerbeflächen nachhaltig und effizient genutzt werden können

Eine detaillierte Stadtkarte mit einem zentralen grünen Bereich, der als geplanter Entwicklungsstandort markiert ist, umgeben von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Fachforum zeigt: Wie Gewerbeflächen nachhaltig und effizient genutzt werden können

Fachforum zu effizienter Gewerbeflächen-Nutzung: Experten diskutieren nachhaltige Lösungen

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Ein kürzlich abgehaltenes Fachforum zur effizienten Nutzung von Gewerbeflächen brachte Fachleute aus Kommunen, Unternehmen und der Regionalplanung zusammen. Die Veranstaltung im Heidelberger Innovationspark widmete sich der Frage, wie wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächennutzung in Einklang gebracht werden kann. Im Mittelpunkt standen die Umnutzung bestehender Areale sowie die Planung neuer Standorte mit höherer Effizienz.

Das Forum war Teil des Aktionsplans Flächeneffizienz, der Kommunen durch Informationen, Fördermittel und digitale Werkzeuge unterstützt. Wirtschaftsministerin Nicole Razavi eröffnete die Veranstaltung mit einem Hinweis auf die begrenzte Verfügbarkeit von Gewerbeflächen. Sie betonte, dass wirtschaftliche Expansion zwar neuen Raum erfordere, die endlichen Ressourcen jedoch intelligente Lösungen notwendig machten.

Die Teilnehmer analysierten Best-Practice-Beispiele, darunter der Heidelberger Innovationspark, das alte Tabakfabrik-Areal in Karlsruhe und die Handwerkerhöfe in Weingarten. Diese Projekte zeigten, wie verdichtete Bebauung und multifunktionale Nutzung Gewerbegebiete optimieren können.

Professor Kim Schumacher von der Universität Osnabrück stellte das Projekt "Logist.Plus" vor. Zwar wurden keine detaillierten technischen Aspekte genannt, doch liegt der Fokus der Forschung auf der Steigerung der Flächeneffizienz in der Logistik durch kompakte Gestaltung und flexible Infrastruktur. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde zudem die Notwendigkeit einer engeren Verzahnung von Wirtschaftsinteressen, kommunaler Planung und regionaler Koordination hervorgehoben.

Razavi nutzte die Gelegenheit, um sich im Heidelberger Innovationspark vor Ort ein Bild davon zu machen, wie industrielle Entwicklung und Naturschutzziele Hand in Hand gehen können.

Das Forum endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, künftig stärker auf flächensparende Strategien zu setzen. Kommunen und Unternehmen erhalten nun Zugang zu konkreten Beispielen und politischen Instrumenten für ihre weiteren Vorhaben. Als nächste Schritte sollen diese Erkenntnisse in reale Projekte der Region einfließen.

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