09 May 2026, 02:29

Festo streicht 1.300 Jobs in Deutschland – "überlebensnotwendige" Umstrukturierung

Balkendiagramm, das den Einfluss und die Erholung von US-Geschäften während der COVID-19-Pandemie zeigt, unterteilt nach Branchen mit Erholungsmetriken.

Festo streicht 1.300 Jobs in Deutschland – "überlebensnotwendige" Umstrukturierung

Festo kündigt Abbau von 1.300 Stellen in Deutschland an

Der familiengeführte Automatisierungsspezialist Festo hat Pläne bekannt gegeben, rund 1.300 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung, mit der die Zukunft des Unternehmens in einem sich rasant wandelnden Markt gesichert werden soll.

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Das in Esslingen ansässige Unternehmen, bekannt für pneumatische Systeme und KI-gestützte Lösungen, verzeichnet bereits das dritte Jahr in Folge rückläufige Umsätze. 2025 sanken die Erlöse um 3,7 Prozent auf etwa 3,33 Milliarden Euro – ein alarmierendes Signal, das die Unternehmensführung zum Handeln zwingt. Weltweit beschäftigt Festo rund 20.600 Mitarbeiter, davon 8.200 in Deutschland. Die Stellenstreichungen sollen vor allem die Effizienz am Heimatstandort steigern und Mittel für die Neuausrichtung freimachen. CEO Thomas Böck betonte die Dringlichkeit der Veränderungen und bezeichnete die Transformation als „überlebensnotwendig für die langfristige Zukunft des Unternehmens“.

Festo passt sein globales Geschäft an, um seine Führungsposition in der Automatisierungstechnik und der technischen Bildung zu halten. Neben industriellen Steuerungssystemen expandiert das Unternehmen in nachhaltige Technologien wie Bioreaktoren. Doch der wachsende Wettbewerb aus Asien, verschobene globale Märkte und geopolitische Unsicherheiten zwingen das Unternehmen zu entschlossenem Handeln.

Das Umstrukturierungsprogramm zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern und neues Wachstum zu generieren. Angesichts dreier Jahre mit sinkenden Umsätzen muss Festo nun seine Belegschaft anpassen, um in einem zunehmend härter umkämpften Sektor wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Kürzungen betreffen etwa 1.300 Beschäftigte in Deutschland und spiegeln die größeren Herausforderungen wider, vor denen die Automatisierungsbranche steht. Festo konzentriert sich weiterhin auf die Stärkung seiner Position in Schlüsselsektoren wie KI und nachhaltigen Lösungen. Die nächsten Schritte des Unternehmens werden zeigen, ob es gelingt, den finanziellen Abwärtstrend zu stoppen und sich an die veränderten globalen Rahmenbedingungen anzupassen.

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