Feuerwehrverband Bodenseekreis ehrt Helden und plant für die Zukunft
Ludger RörrichtFeuerwehrverband Bodenseekreis ehrt Helden und plant für die Zukunft
Feuerwehrverband Bodenseekreis trifft sich zur Jahresversammlung in Meckenbeuren
Am 28. März 2025 kam der Feuerwehrverband Bodenseekreis in Meckenbeuren zu seiner jährlichen Hauptversammlung zusammen. Im Mittelpunkt stand die unverzichtbare Rolle der freiwilligen Feuerwehrleute – besonders vor dem Hintergrund der verheerenden Überschwemmungen, die die Region im Mai 2024 heimgesucht hatten. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt und zukünftige Schwerpunkte des Verbandes diskutiert.
Verbandsvorsitzender Martin Schweizer eröffnete die Versammlung mit der Bestätigung, dass alle Mitglieder anwesend seien. Er nannte zwei zentrale Handlungsfelder: die Verbesserung von Ausbildung und beruflicher Weiterbildung sowie die Stärkung der Unterstützung für Einsatzkräfte und die Gewinnung neuer Freiwilliger.
Im Jahr 2024 verzeichneten die Feuerwehren im Landkreis insgesamt 4.455 Einsätze, wobei fast 60 Prozent technische Hilfeleistungen und nicht Brände betrafen. Die Ausbildung blieb ein zentrales Anliegen – mit 41 Lehrgängen, an denen 747 Feuerwehrleute teilnahmen.
Während der Veranstaltung wurde die Ehrenfahne der Kreisfeuerwehrkapelle feierlich von Stetten nach Tettnang übergeben. Werner Späth, ein Feuerwehrmann aus Friedrichshafen, erhielt für sein jahrzehntelanges Engagement das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.
Meckenbeurens Bürgermeister Georg Schellinger blickte auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück, insbesondere auf die Flutkatastrophe im Mai 2024, und würdigte den Einsatz der Feuerwehren für den Schutz der Bevölkerung. Auch Landrat Luca Wilhelm Prayon dankte den überwiegend ehrenamtlich tätigen Kräften für ihr Engagement. Der Verband plant zudem die Veröffentlichung der 11. Ausgabe seines Online-Newsletters Brandmelder.
Die Versammlung unterstrich die Bedeutung der freiwilligen Feuerwehren in der Bodensee-Region. Mit kontinuierlichen Ausbildungsmaßnahmen und der Würdigung langjähriger Dienste bereitet sich der Verband auf künftige Notlagen vor. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die verstärkte Unterstützung der Freiwilligen und die Sicherung hoher Einsatzstandards.






