18 March 2026, 08:31

Flucht gescheitert: Betrunkener Autofahrer nach zwei Jahren im Zug gefasst

Plakat wirbt für eine malerische Zugstrecke von Bern nach Lötschberg in den Schweizer Alpen, mit rollenden Hügeln, gewundenen Straßen und einem hellblauen Himmel mit der Aufschrift "Bern Lötschberg - Simplon Schweiz."

Flucht gescheitert: Betrunkener Autofahrer nach zwei Jahren im Zug gefasst

Ein gesuchter Pole, der sich der Strafe für Trunkenheit am Steuer entzogen hatte, wurde in einem Zug in der Nähe von Schliengen festgenommen. Die Behörden stoppten ihn, als er versucht haben soll, in die Schweiz zu fliehen. Die Festnahme erfolgte auf Grundlage eines seit zwei Jahren bestehenden Haftbefehls, da er eine Geldstrafe nicht beglichen und eine Ersatzfreiheitsstrafe nicht angetreten hatte.

Der Vorfall begann, als eine Streife des Hauptzollamts Lörrach den Fernzug betrat. Die Beamten identifizierten den 38-jährigen polnischen Staatsbürger als die gesuchte Person, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Dieser war 2022 erlassen worden, nachdem er eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro nicht gezahlt und eine alternative 30-tägige Haftstrafe abgelehnt hatte.

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2023 war der Mann von einem deutschen Gericht wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden. Die Strafe wurde verhängt, doch er kam der Zahlungsaufforderung nie nach. Bei der Entdeckung nahm die Bundespolizei ihn ohne Widerstand fest. Später wurde er in ein nahegelegenes Abschiebegefängnis überstellt, wo er auf weitere rechtliche Schritte wartet.

In Nordrhein-Westfalen und Bayern gab es in den letzten Jahren ähnliche Fälle. Beide Bundesländer verzeichnen eine erhöhte Zahl von Festnahmen wegen unbezahlter Geldstrafen und Ersatzfreiheitsstrafen bei Trunkenheitsfahrten. Allerdings bleiben detaillierte regionale Statistiken zu diesem spezifischen Delikt in öffentlichen Aufzeichnungen lückenhaft.

Dem Beschuldigten droht nun die sofortige Inhaftierung wegen Strafvereitelung. Sein Fall unterstreicht die anhaltenden Vollstreckungsprobleme bei unbezahlten Bußgeldern für Verkehrsverstöße. Die Behörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Reisen, um Personen zu erfassen, die sich der Strafverfolgung entziehen wollen.

Quelle