Förderung für historische Gebäude: Stadt unterstützt Denkmalbesitzer
Verena KramerFörderung für historische Gebäude: Stadt unterstützt Denkmalbesitzer
Förderung für historische Gebäude: Stadt unterstützt Denkmaleigentümer
Kurz vor Weihnachten dürfen sich Besitzer denkmalgeschützter Gebäude in Villingen-Schwenningen über finanzielle Unterstützung durch die Stadtverwaltung freuen.
Owners of historic listed buildings in Villingen-Schwenningen have received financial support from the city just before Christmas. The funding helps with the renovation and maintenance of protected façades under a long-standing grant scheme.
Artikeltext:
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen haben Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude in Villingen-Schwenningen finanzielle Unterstützung von der Stadt erhalten. Die Fördergelder fließen in die Sanierung und Erhaltung geschützter Fassaden im Rahmen eines langjährigen Förderprogramms.
In diesem Jahr profitierten vier Projekte in der Villingener Innenstadt von insgesamt 13.080 Euro. Die Mittel wurden über die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt vergeben.
Die Zuschüsse sind Teil eines freiwilligen Programms, das 2012 unter dem Titel „Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen zur Fassadensanierung und zur Erhaltung des städtischen Kulturerbes“ eingeführt wurde. Es sieht Ermessensleistungen für förderfähige Restaurierungsarbeiten vor.
Der Bewerbungsschluss für die diesjährige Förderrunde war der 1. Oktober. Die Behörde prüfte jeden Antrag auf Einhaltung der Denkmalschutzvorgaben. Zu den genehmigten Vorhaben zählten der Austausch alter Fenster durch zeitgemäße, denkmalgerechte Modelle, die Restaurierung historischer Haustüren sowie die Neugestaltung verzierter Giebel. Ziel des Programms ist es, das historische Flair der Villingener Altstadt zu bewahren. Durch die Übernahme eines Teils der Sanierungskosten motiviert die Stadt Eigentümer, ihre Gebäude denkmalschutzkonform zu erhalten.
In der aktuellen Förderrunde wurden 13.080 Euro auf vier Sanierungsprojekte verteilt. Zu den Maßnahmen gehörten Fenstertausch, Türrestaurierungen und Fassadenanstriche – allesamt darauf ausgelegt, das architektonische Erbe der Stadt zu schützen. Das Programm bleibt auch künftig unter denselben Richtlinien für neue Anträge offen.