07 May 2026, 20:35

Forschung revolutioniert Training von Spitzensportlerinnen durch Menstruationszyklus-Studie

Titelbild des Buches "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschung revolutioniert Training von Spitzensportlerinnen durch Menstruationszyklus-Studie

Neues Forschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen

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Ein neues Forschungsvorhaben erforscht, wie der Menstruationszyklus weibliche Spitzensportlerinnen beeinflusst. Die von der Universität Freiburg geleitete Studie zielt darauf ab, Trainingsmethoden und gesundheitliche Betreuung für Frauen im Sport zu verbessern. Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit 1,6 Millionen Euro gefördert.

Das Vorhaben mit dem Namen Athletin-D vereint Wissenschaftler:innen der Universitäten Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Das Team um Jana Strahler in Freiburg konzentriert sich auf hormonelle Prozesse, Stress, Lebensstil und psychische Gesundheit von Spitzensportlerinnen. Ziel ist es, zu verstehen, wie diese Faktoren – insbesondere im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus – Leistung und Regeneration beeinflussen.

Das Forschungskonsortium arbeitet eng mit Athletinnen, Trainer:innen und Sportverbänden zusammen, um die Erkenntnisse direkt in der Praxis anzuwenden. Innerhalb von vier Jahren soll ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement entwickelt werden. Langfristig strebt das Projekt die Entwicklung wirksamerer, geschlechtsspezifischer Trainingsprogramme an.

Durch die Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede will das Projekt den Gesundheitsschutz von Sportlerinnen stärken. Die Forschung könnte zu Anpassungen in Trainingsplänen, Regenerationsstrategien und Unterstützungssystemen führen.

Die Ergebnisse von Athletin-D könnten die Art und Weise verändern, wie Spitzensportlerinnen trainieren und sich erholen. Die entwickelten digitalen Tools und Erkenntnisse sollen es Trainer:innen und Sportfachleuten ermöglichen, Programme präziser auf die Bedürfnisse der Athletinnen zuzuschneiden. In den kommenden Jahren wird das Projekt voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf den Spitzensport haben.

Quelle