Franziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit klarem Reformkurs
Gabor HethurFranziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit klarem Reformkurs
Franziska Erdle hat die Führung der Bundesapothekerkammer (ABDA) als neue Vorstandsvorsitzende übernommen. Mit klaren Zielen tritt sie an: Die Organisation soll zu einem modernen, leistungsstarken Verband umgebaut werden, der die Interessen der Apothekerinnen und Apotheker in ganz Deutschland entschlossen vertritt.
An erster Stelle steht für Erdle die Apothekenreform. Sie betont die Notwendigkeit einer geschlossenen Haltung und ruft die Apotheker auf, bei Forderungen an die Politik geschlossener aufzutreten. Nur durch Zusammenhalt, so ihre Überzeugung, lasse sich nachhaltiger Wandel erreichen.
Um die ABDA neu auszurichten, will Erdle eng mit den Basismitgliedern des Verbandes sowie mit den Fachleuten im Haus der Apotheker zusammenarbeiten. Ihre Vision: Die Organisation soll zu einer strategisch denkenden, zukunftsorientierten Kraft werden, die proaktiv handelt statt nur zu reagieren. Zudem hat sie sich verpflichtet, die Zukunft der Apotheken und ihrer Mitarbeiter zu sichern – damit sie im Gesundheitssystem weiterhin eine starke Position behalten.
Unter Erdles Führung soll die ABDA professioneller und ergebnisorientierter agieren. Ihr Fokus liegt darauf, den Verband sowohl wirksam als auch einflussreich in der Gestaltung politischer Entscheidungen zu machen.
Mit Erdle an der Spitze steuert die ABDA einen dynamischeren Kurs an. Geplant sind Reformen für Apotheken, die Stärkung der Verhandlungsmacht des Berufsstands und ein professionelleres Auftreten des Verbandes. Die Veränderungen zielen darauf ab, Apothekerinnen und Apothekern in Deutschlands Gesundheitswesen eine stabilere und angeseheneren Rolle zu sichern.






