23 March 2026, 19:10

Frau mit gefälschten Papieren am Bahnhof Kehl zurückgewiesen

Alter russischer Reisepass mit einem Zugbild, gedruckten Zahlen und Text, der den Status angibt.

Frau mit gefälschten Papieren am Bahnhof Kehl zurückgewiesen

Eine 27-jährige Kongolesin wurde am Bahnhof Kehl nach ihrer Ankunft mit einem grenzüberschreitenden Zug aus Frankreich kontrolliert und von deutschen Behörden nach dem Verdacht auf Urkundenfälschung während einer Routineüberprüfung zurückgewiesen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall ereignete sich am 17. Juni, als Grenzbeamte Reisende in einem Fernzug überprüften. Die Frau präsentierte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis.

Bei der Durchsicht ihres Handys stießen die Beamten auf einen Antrag auf Verlängerung der Erlaubnis. Das Gültigkeitsdatum des Dokuments schien manipuliert worden zu sein, was den Verdacht auf Fälschung aufkommen ließ. Die Behörden gingen daraufhin davon aus, dass die Frau versuchte, ohne gültige Genehmigung nach Deutschland einzureisen.

In solchen Fällen überprüfen deutsche Beamte an den Grenzübergängen die Echtheit von Aufenthaltstiteln. Bei Fälschungsverdacht können Betroffene zur Identitätsfeststellung vorläufig festgehalten werden. Je nach Ergebnis drohen ihnen Abschiebung oder eine vorübergehende Duldung nach dem Aufenthaltsgesetz.

Der Frau wurde die Einreise verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Der Fall unterstreicht die strengen Kontrollen von Aufenthaltstiteln an deutschen Grenzübergängen. Gefälschte Dokumente können zur sofortigen Einreiseverweigerung und weiteren rechtlichen Konsequenzen führen.

Quelle