21 December 2025, 01:04

Frauenbefähigung in Emmendingen: Erfolgreiches Projektende

Eine Gruppe von Frauen hält ein Banner hoch und bewirbt ein Event, während zwei Männer daneben klatschen und eine sitzende, aufgeregte Frau im Rollstuhl zu sehen ist, vor einem schwarzen Vorhang und Ballons.

Frauenbefähigung in Emmendingen: Erfolgreiches Projektende

Frauenförderung in Emmendingen: Erfolgreicher Abschluss eines wegweisenden Projekts

Mehr Perspektiven und konkrete Berufserfolge: Das Projekt „Stärkung von Frauen“ im Landkreis Emmendingen geht mit sichtbaren Erfolgen zu Ende. Über eineinhalb Jahre lang richtete sich das Angebot speziell an geflüchtete Frauen aus der Ukraine und unterstützte sie bei Integration, Selbstbewusstsein und beruflicher Teilhabe. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, lief das Vorhaben planmäßig von Juni 2024 bis Ende 2025. Die Abschlussveranstaltung fand Mitte Dezember statt.

Veröffentlichungsdatum: 19. Dezember 2025, 10:46 Uhr

Ein zweijähriges Förderprojekt für benachteiligte Frauen im Landkreis Emmendingen ist mit messbarem Erfolg zu Ende gegangen. Die Initiative „Frauen stärken“, gefördert mit 22.000 Euro aus Landesmitteln, setzte auf soziale Integration, Berufsvorbereitung und persönliche Entwicklung. Mit der Abschlussveranstaltung Mitte Dezember endete ein Programm, das Hunderten von Frauen den Einstieg in Arbeit und mehr Selbstvertrauen ermöglichte.

Gestartet im Juni 2024, war das Projekt eine gemeinsame Initiative der Integrationsbeauftragten von Landkreis und Stadt Emmendingen sowie des Vereins WESNA. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen mit besonderen Hürden – insbesondere geflüchteten Ukrainerinnen. Achtzehn Monate lang erhielten die Teilnehmerinnen maßgeschneiderte Unterstützung: von Sprachkursen über Kommunikationsworkshops bis hin zu individueller Beratung.

Das Angebot umfasste Bewerbungstrainings, Schulungen zu Arbeitsrecht sowie Seminare zur psychischen Widerstandsfähigkeit. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mit Hilfe des Projekts wurden über 1.500 Bewerbungen verschickt. Viele der zuvor arbeitslosen Frauen fanden über Praktika, Teilzeit- oder Festanstellungen Fuß in Branchen wie Bildung, Gesundheitswesen, Technik oder Handel. Bis zum Projektende blieben 27 der ursprünglichen 31 Teilnehmerinnen aktiv dabei – ein Beleg für den praxisnahen Ansatz, der Selbstbewusstsein, Arbeitsmarktintegration und langfristige Berufsperspektiven stärkte.

Mit einem Budget von 22.000 Euro erzielte „Frauen stärken“ greifbare Ergebnisse: Die Teilnehmerinnen verließen das Programm mit besseren Jobchancen, gestärkten Sprachkenntnissen und klareren Wegen in die wirtschaftliche Eigenständigkeit. Der Abschlussbericht betont die Brückenfunktion des Projekts für geflüchtete Frauen und andere benachteiligte Gruppen in der Region.