Friedlicher Aschura-Marsch in Berlin-Mitte trotz Hitze und 600 Teilnehmern
Hans-Jürgen PeukertFriedlicher Aschura-Marsch in Berlin-Mitte trotz Hitze und 600 Teilnehmern
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Demonstrationszug unter dem Namen „Aschura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung begann am Berliner Dom und folgte einer festgelegten Route durch das Stadtzentrum. Auf dem Höhepunkt nahmen etwa 600 Menschen teil.
Der Marsch startete am Berliner Dom und führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die Polizei unterband während der Demonstration eine geplante symbolische Darstellung, bei der Kinder mit Bändern aneinandergebunden werden sollten.
Wegen der hohen Temperaturen benötigten mehrere Teilnehmer medizinische Hilfe aufgrund von Kreislaufproblemen durch die Hitze. Die Veranstalter sagten daraufhin Zwischenreden ab, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich im Schatten auszuruhen und Wasser zu trinken. Gegen 20:30 Uhr endete die Kundgebung.
Der Demonstrationszug verlief ohne Zwischenfälle. Weder in den Sprechchören, Reden, Transparenten noch bei Fahnen gab es strafrechtlich relevante Inhalte, und es wurden keine Ordnungswidrigkeiten registriert. Trotz der Hitze sorgten Organisatoren und Polizei gemeinsam für einen geordneten Ablauf der Veranstaltung.
