"Germany can do more": Wirtschaftsverband fordert radikale Reformen gegen den industriellen Niedergang
Hans-Jürgen Peukert"Germany can do more": Wirtschaftsverband fordert radikale Reformen gegen den industriellen Niedergang
Wirtschaftsverband wvib Schwarzwald AG startet Kampagne "Germany can do more"
Der deutsche Wirtschaftsverband wvib Schwarzwald AG hat seine Kampagne für 2024 unter dem Motto "Germany can do more" gestartet. Die Initiative setzt sich für einen wirtschaftlichen Aufschwung durch marktgetriebene Reformen ein – zu einer Zeit, in der die Sorge um den industriellen Niedergang und zögerliche Strukturveränderungen in Germany wächst.
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Deutschlands industrielle Stärken, doch gleichzeitig fordert der Verband dringendes politisches Handeln. Die wvib kritisiert übermäßige Bürokratie, hohe Kosten und langsame Genehmigungsverfahren, die die Wettbewerbsfähigkeit untergraben. Statt gezielter Subventionen verlangt die Organisation breite Entlastungen für Unternehmen und Beschäftigte.
Kern der Initiative sind weitreichende Reformen: der Abbau von Regulierungslasten, schnellere Genehmigungsverfahren, Senkung von Abgaben und die Modernisierung der Sozialsysteme. Die wvib warnt zudem, dass anhaltende wirtschaftliche Schwäche und Reformstau eine weitverbreitete Pessimismusstimmung in Germany verstärkt haben. Die Kampagne wird die Arbeit des Verbands im Jahr 2024 prägen und Mitgliedsfirmen mit praktischer Unterstützung und Netzwerkangeboten begleiten. Bisher hat jedoch – Stand Januar 2026 – keine politische Partei oder Koalition der Bundesregierung die Initiative öffentlich unterstützt.
Mit "Germany can do more" will die wvib die Wirtschaftspolitik neu ausrichten – durch mehr Effizienz und marktwirtschaftliche Lösungen. Ohne gesicherte politische Rückendeckung hängt der Erfolg davon ab, wie Unternehmen und Entscheidungsträger reagieren. Der Verband bleibt darauf fokussiert, den industriellen Abwärtstrend durch konkrete Reformen umzukehren.