12 December 2025, 15:36

Gestohlenes Auto aus Mannheim: Rechtsstreit um 12.000-Euro-Fund auf autoscout24

Ein schwarzer BMW fährt auf einer Straße mit Bäumen im Hintergrund.

Mann aus Mannheim bekommt gestohlenes Auto vorerst nicht zurück - Gestohlenes Auto aus Mannheim: Rechtsstreit um 12.000-Euro-Fund auf autoscout24

Mann aus Mannheim bekommt gestohlenes Auto von autoscout24 vorerst nicht zurück

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Mann aus Mannheim bekommt gestohlenes Auto von autoscout24 vorerst nicht zurück

  1. Dezember 2025, 13:18 Uhr

Ein Mann aus Mannheim hat sein gestohlenes Auto, das er auf autoscout24 gekauft hatte, bei einem Händler in Dortmund wiedergefunden – doch er musste es vorerst wieder abgeben. Das Fahrzeug im Wert von 12.000 Euro war während einer Probefahrt in Rumänien entwendet worden, wobei die Fahrzeugpapiere im Inneren blieben. Nun entscheidet ein Rechtsstreit, wem das Auto rechtmäßig gehört.

Der Vorfall begann, als das Auto während einer Probefahrt in Rumänien gestohlen wurde. Der Dieb, der sich als Käufer ausgab, verschwand mit dem Fahrzeug, während die Zulassungsdokumente im Wagen lagen. Das Opfer ortete das Auto später per GPS-Daten und entdeckte es auf dem Gelände eines Dortmunder Händlers.

Nach der Bergung des Wagens erstattete der Händler Anzeige wegen Diebstahls, woraufhin der Mann aus Mannheim festgenommen wurde. Nach dem Nachweis seines Eigentums kam er zwar frei, doch die Staatsanwaltschaft Dortmund entschied, dass das Auto vorerst beim Käufer bleibt. Der Geschädigte hat nun bis Ende Dezember Zeit, gegen diese Entscheidung vorzugehen.

Letztlich wird das Landgericht Mannheim entscheiden, ob der ursprüngliche Besitzer das Auto behalten darf oder es endgültig zurückgeben muss. Bis dahin kann der Mann aus Mannheim beim Zivilgericht eine einstweilige Verfügung beantragen oder die Entscheidung der Staatsanwaltschaft vor dem Amtsgericht anfechten.

Während des laufenden Verfahrens bleibt das Fahrzeug beschlagnahmt. Der Mann aus Mannheim muss bis Dezember handeln, um zu verhindern, dass der Käufer das Auto behält. Das endgültige Urteil wird klären, wem das 12.000-Euro-Fahrzeug gehört.