30 March 2026, 14:38

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen, die vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen im Hintergrund stehen, mit der Beschriftung "Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende" unten.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großer Komposthaufen gerät auf Deponie Eichelbuck in Freiburg in Brand

Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein Großbrand aus, als ein großer Komposthaufen in Flammen aufging. Gegen 11:25 Uhr begann das Feuer, das einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Ermittler gehen davon aus, dass sich das organische Material durch Gärungsprozesse selbst entzündet haben könnte.

Der Brand erfasste einen gewaltigen Haufen aus zerkleinerten Pflanzenabfällen, der sechs Meter hoch und 10 mal 20 Meter breit war. Aufgrund der Ausmaße und der Heftigkeit der Flammen gestaltete sich der Löscheinsatz für die Feuerwehrkräfte äußerst schwierig. Rund 45 Einsatzkräfte – sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehren – rückten zum Brandort aus.

Um das Feuer zu bekämpfen, setzten die Teams schwere Baumaschinen ein, um den brennenden Kompost aufzutrennen. Zwei Radlader, ein Bagger mit Greifarm sowie mehrere Tanklöschfahrzeuge kamen zum Einsatz. Das Löschwasser wurde in einem Pendelverkehr herangeschafft, unterstützt von einem zusätzlichen Tanklöschfahrzeug, das auf einem nahegelegenen Flugplatz stationiert war.

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Erst nach mehreren Stunden gelang es den Kräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gegen 20 Uhr wurde der Einsatz offiziell für beendet erklärt, nachdem die glimmenden Reste intensiv gekühlt und verteilt worden waren.

Der Brand legte die Deponie für den Großteil des Tages lahm. Die Behörden haben bisher keine Änderungen im Abfallmanagement als Folge des Vorfalls angekündigt. Die genaue Ursache wird noch untersucht, doch die Selbstentzündung durch Gärung gilt als wahrscheinlichste Erklärung.

Quelle