18 April 2026, 02:37

Grüne fordern rasche KV-Reform: Droht ein Beitragssatz von 25 Prozent bis 2025?

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift, die besagt "Millionen von Amerikanern sparen durchschnittlich 800 USD im Jahr bei den Gesundheitsversicherungsprämien thanks to the Inflation Reduction Act" und ein Logo in der Mitte.

Grüne fordern rasche KV-Reform: Droht ein Beitragssatz von 25 Prozent bis 2025?

Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Reformen des gesetzlichen Krankenversicherungssystems zu beschleunigen. Er warnte, dass ohne schnelles Handeln die Beitragssätze bis zum Ende dieser Legislaturperiode auf 25 Prozent steigen könnten. In Gesprächen mit RTL und ntv betonte Dahmen, dass Verzögerungen sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen belasten würden.

Dahmen drängte die Koalition, keine weitere Zeit zu verlieren – insbesondere nicht über die Osterpause. Er bestand darauf, dass die Reformvorschläge noch vor der Sommerpause vorliegen müssten, da der Haushaltsausschuss bereits im Oktober tagen könnte. Ein ganzes Jahr sei, so Dahmen, bereits in den Kommissionen verlorengegangen.

Falls die Finanzierungslücke von 15 Millionen Euro nicht geschlossen werde, könnten die Beiträge ab Januar nächsten Jahres stark ansteigen. Dahmen warnte, dass ein solcher Anstieg ein Viertel der Löhne auffressen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schwächen würde. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber müssten mit höheren Kosten rechnen, während Unternehmen durch steigende Lohnnebenkosten zusätzlich belastet würden.

Der Sprecher machte deutlich, dass die Regierung einen solchen Anstieg der Beiträge nicht zulassen dürfe. Statt weiterer Debatten forderte er konkrete Maßnahmen, um die finanzielle Belastung des Systems abzuwenden.

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Die geplanten Reformen müssten zeitnah finalisiert werden, um starke Erhöhungen bei den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen zu vermeiden. Ohne Gegensteuerung drohten Arbeitnehmern und Arbeitgebern ab kommendem Jahr höhere Abzüge. Die Regierung steht nun unter Druck, noch vor der Sommerpause Ergebnisse zu liefern.

Quelle