Haas Mediengruppe startet mit neuer Führung in eine strategische Zukunft
Verena KramerHaas Mediengruppe startet mit neuer Führung in eine strategische Zukunft
Haas Mediengruppe kündigt umfassende Führungsrochade an
Die Haas Mediengruppe hat eine weitreichende Umstrukturierung der Führungsebenen in ihren vier deutschen Publikationen bekannt gegeben. Ab dem 1. August und dem 1. Januar 2026 übernehmen neue Gesichter Schlüsselpositionen in Redaktion und Management. Zu dem Medienhaus gehören die Rhein-Neckar-Zeitung, der Mannheimer Morgen, der Bergsträßer Anzeiger und die Schwetzinger Zeitung – die einzigen Titel der Gruppe in der Region.
Ab dem 1. August übernimmt Miriam Scharlibbe die Chefredaktion des Mannheimer Morgen (MM). Sie folgt auf Karsten Kammholz, der das Amt verlässt. Scharlibbe bringt Erfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit als Chefredakteurin für Inhalt und Entwicklung beim Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) mit. Zuvor war sie unter anderem Ressortleiterin News bei stern.de und Regionalchefredakteurin bei der Neuen Westfälischen.
Ab dem 1. Januar 2026 wird Scharlibbe zusätzlich die redaktionelle Leitung für den Bergsträßer Anzeiger und die Schwetzinger Zeitung übernehmen. Diese Erweiterung ihrer Verantwortungsbereiche ist Teil einer umfassenderen Neuaufstellung innerhalb der Haas Mediengruppe.
Eine weitere Veränderung betrifft die Geschäftsführung: Yvonne Wenzel, bisherige Co-Geschäftsführerin von Haas Media, wird das Unternehmen bis Ende dieses Jahres verlassen. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Franzisca Jaster allein die Führung der Mediengruppe. Unter ihrer Leitung werden die Bereiche Marktentwicklung und Anzeigenvertrieb für Bensheim, Mannheim und Schwetzingen unter der Marke Haas Media gebündelt.
Die Umstrukturierung leitet eine neue Phase für die vier Publikationen der Haas Mediengruppe ein. Durch Scharlibbes Doppelfunktion in der Redaktion und Jasters erweiterte Managementverantwortung erhält die Führungsebene des Unternehmens ein neues Gesicht. Ziel der Neuordnung ist es, die Abläufe zu straffen, ohne den Fokus auf die regionalen Kerntitel zu verlieren.






