Hamburgs Senator blockiert Petition für bundesweites Böllerverbot trotz Millionen-Unterstützung
Verena KramerHamburgs Senator blockiert Petition für bundesweites Böllerverbot trotz Millionen-Unterstützung
Hamburgs Innensenator Andy Grote hat eine neue Petition für ein bundesweites Böllerverbot abgelehnt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte den Antrag nach dem Sammeln von Millionen Unterschriften eingereicht. Die Entscheidung wurde am Dienstag in Berlin bekannt gegeben.
Die GdP begann im Dezember 2025 mit der Unterschriftensammlung. Mittlerweile unterstützt die Petition eine Zahl von 3,3 Millionen Menschen. Die Initiative ruft ihre Anhänger zudem dazu auf, Senator Grote auf Instagram zu markieren, um den Druck für das Verbot zu erhöhen.
Grote lehnte die Einreichung offiziell ab. Behördenvertreter begründeten dies damit, dass der Inhalt der Petition mit einem früheren Antrag aus dem Vorjahr identisch sei. Die Gewerkschaft hatte gehofft, dass der erneute Vorstoß zu strengeren Regelungen führen würde.
Mit der Ablehnung bleibt der Vorschlag für ein bundesweites Böllerverbot vorerst blockiert. Die Kampagne der GdP stößt zwar auf breite öffentliche Unterstützung, konnte die Haltung des Senators jedoch nicht ändern. Die Petition bleibt von den Hamburger Behörden unberücksichtigt.






