16 April 2026, 08:32

Heidelbergs neue Radbrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei

Eine Fußgängerbrücke mit Fahrradfahrern, Geländern, Strommasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Heidelbergs neue Radbrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei

Heidelberg baut neue Brücke für bessere Radverbindungen in der Stadt

Die Gneisenaubrücke, ein 128 Meter langes Bauwerk, soll die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim direkt miteinander verbinden – ganz ohne Autos oder Barrieren. Das Land Baden-Württemberg übernimmt 75 Prozent der Baukosten in Höhe von 19 Millionen Euro und steuert damit rund 13,75 Millionen Euro zum Projekt bei.

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Täglich werden voraussichtlich etwa 11.000 Radfahrer die Brücke nutzen, die eine sichere und schnellere Verbindung zwischen den beiden Vierteln bietet. Mit einer Breite von sechs Metern trennt sie Rad- und Fußverkehr, was für beide Gruppen einen reibungsloseren Verkehr ermöglicht.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, und die Stadt plant, die Anbindung weiter auszubauen. Eine zweite Brücke über den Neckar ist für 2027 vorgesehen und soll das Gebiet mit dem Campus Neuenheimer Feld verbinden. Zudem ist das Projekt an drei geplante Radschnellwege angebunden: die Strecken Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22).

Die Landesförderung wurde aufgrund der Vorteile für die Radinfrastruktur und den Klimaschutz bewilligt. Die Investition unterstreicht das Engagement Baden-Württembergs für eine nachhaltige Verkehrswende in städtischen Räumen.

Nach ihrer Fertigstellung wird die Gneisenaubrücke eine zentrale innerstädtische Verbindung für Radfahrer und Fußgänger schaffen. Das Vorhaben ist Teil eines umfassenden Plans zum Ausbau des Heidelberger Radwegenetzes, mit weiteren Verbindungen in den kommenden Jahren. Die Stadt erwartet dadurch eine verbesserte Verkehrsführung und geringere Emissionen.

Quelle