Heidelbergs neuer Startup-Hub fördert Gründer:innen mit Raum und Netzwerk
Verena KramerHeidelbergs neuer Startup-Hub fördert Gründer:innen mit Raum und Netzwerk
Die Universität Heidelberg hat ihren neuen hei_INNOVATION Startup Hub eröffnet – einen Ort, der speziell für Gründer:innen und junge Unternehmen konzipiert wurde. Der Hub befindet sich auf dem Campus Im Neuenheimer Feld und bietet moderne Büros sowie Co-Working-Bereiche für Start-ups, Ausgründungen und Teams, die im Rahmen des EXIST-Programms gefördert werden. Bei einer internen Eröffnungsveranstaltung wurden kürzlich Projekte von EXIST-geförderter Gründer:innen präsentiert, darunter Innovationen aus den Bereichen digitale Diagnostik, Biotechnologie und KI-gestützte Lösungen.
Aktuell stehen im Hub 55 Arbeitsplätze zur Verfügung, von denen bereits etwa die Hälfte belegt sind. Er dient als professionelle und kreative Umgebung, in der Unternehmer:innen sich vernetzen und Ideen austauschen können. Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern, Prorektorin für Innovation und Transfer, betonte, dass der Raum die Zusammenarbeit fördern und neue Gründungsvorhaben unterstützen solle.
Neben der räumlichen Infrastruktur plant hei_INNOVATION, gezielte Veranstaltungen und neue Formate anzubieten, um Gründer:innen zu begleiten. Die Initiative wird vom EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt, das sich auf wissenschaftsbasierte Start-ups konzentriert.
Für die Zukunft ist die offizielle öffentliche Eröffnung des Hubs für den Herbst 2025 vorgesehen. Bereits im Sommer 2025 wird jedoch das TechLab4U – eines von vier Technologielaboren der 4EU+-Allianz Europäischer Universitäten – seinen Betrieb aufnehmen und so die Ressourcen des Hubs weiter ausbauen.
Der hei_INNOVATION Startup Hub stärkt Heidelbergs Engagement für frühe Unternehmensphasen und forschungsbasierte Gründungen. Mit einer Mischung aus Arbeitsflächen, Vernetzungsmöglichkeiten und künftigen Technologielaboren soll der Hub zu einem zentralen Innovationsstandort werden. Die offizielle Eröffnung im Herbst 2025 markiert dann den vollständigen Übergang zu einer öffentlich zugänglichen Einrichtung.






