21 March 2026, 14:34

IG Metall setzt historische Lohnerhöhungen für 3,9 Millionen Beschäftigte durch

Plakat mit Text, der während einer Krise zur Unterstützung aufruft, mit einer Waage-Illustration links.

IG Metall setzt historische Lohnerhöhungen für 3,9 Millionen Beschäftigte durch

Tarifverhandlungen unter Führung der IG Metall haben Lohnerhöhungen für Millionen Beschäftigte in Deutschlands Metall- und Elektroindustrie durchgesetzt. Die jüngsten Vereinbarungen gelten für rund 3,9 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, darunter in der Metallverarbeitung, Feinmechanik und Glaserei. Die Tarifabschlüsse sollen den Beschäftigten helfen, die steigenden Lebenshaltungskosten zu bewältigen.

2023 erhielten etwa 30.000 Beschäftigte im Metallbau und in der Feinwerktechnik eine Lohnerhöhung. Die Anpassung erfolgte in zwei Stufen: eine Steigerung um 2,2 Prozent im Dezember sowie eine weitere Erhöhung um 2,4 Prozent im September 2024. Zudem gab es einen inflationsbedingten Zuschlag, um die höheren Lebenshaltungskosten abzufedern.

Für den Zeitraum 2024–2025 verhandelte die IG Metall eine Lohnerhöhung von 5,2 Prozent, verteilt auf 27 Monate. Rund 7.500 Beschäftigte in diesen Branchen profitieren von den neuen Regelungen – trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen. Auch Auszubildende wurden berücksichtigt: Die Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr steigt auf 1.040 Euro, in den Folgejahren gibt es weitere Erhöhungen um jeweils 50 Euro.

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Obwohl die genauen Zahlen für die einzelnen Teilbereiche wie Metallverarbeitung, Feinmechanik oder Glaserei nicht öffentlich detailliert sind, zeigt das Gesamtpaket die Bemühungen, die Beschäftigten branchenweit zu unterstützen.

Die aktuellen Tarifabschlüsse bringen finanzielle Entlastung für Millionen Arbeitnehmer in den Metall- und Elektroberufen. Mit gestaffelten Erhöhungen und besseren Ausbildungsvergütungen adressieren die Vereinbarungen sowohl die akuten Kostenbelastungen als auch die langfristige Fachkräftesicherung. Die Änderungen treten in den nächsten zwei Jahren schrittweise in Kraft und umfassen ein breites Spektrum an qualifizierten Arbeitskräften.

Quelle