19 April 2026, 08:31

Iveco übernimmt Nikolas Elektro-Lkw-Sparte in Ulm und gründet EVCO

Schwarzes und weißes Foto eines Elektromotors und eines Lkw in einer Fabrik mit Maschinen, Säulen und Dach, mit Text unten.

Iveco übernimmt Nikolas Elektro-Lkw-Sparte in Ulm und gründet EVCO

Iveco übernimmt Nikolas Elektro-Lkw-Joint-Venture in Ulm vollständig

Iveco hat die Übernahme des gemeinsamen Elektro-Lkw-Unternehmens von Nikola in Ulm, Deutschland, abgeschlossen. Die Transaktion im Wert von 35 Millionen US-Dollar zuzüglich 20 Millionen Nikola-Aktien markiert einen strategischen Wendepunkt für beide Unternehmen. Iveco ist nun alleiniger Eigentümer des Betriebs, der künftig unter dem neuen Namen EVCO firmieren wird.

Mit dem Deal vollendet Iveco die Übernahme des bisherigen Gemeinschaftsunternehmens für batteriebetriebene (BEV) und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw (FCEV), das zuvor unter dem Namen Nikola Iveco Europe bekannt war. Die Sparte wird nun als EVCO weitergeführt – ein Schritt, mit dem Nikola seine Marke vollständig vom europäischen Markt zurückzieht.

Die Übernahme stärkt Ivecos Position im Bereich emissionsfreier Schwerlastverkehr. Das Unternehmen betont seit Langem sein Engagement, die Branche weg vom Diesel anzuführen. Nikola hingegen zieht sich im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung aus Europa zurück.

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In den USA veräußert Nikola unterdessen die Vermögenswerte von Romeo Power, einem Batteriehersteller, den das Unternehmen erst vor weniger als einem Jahr übernommen hatte. Der Verkauf ist Teil von Nikolas finanzieller Neuaufstellung, zu der auch Kostensenkungen und eine Fokussierung auf das Kerngeschäft gehören.

Durch den Deal übernimmt Iveco die volle Kontrolle über die Ulmer Elektro-Lkw-Sparte. Das nun als EVCO firmierende Unternehmen wird unter Ivecos Führung weiterhin BEV- und FCEV-Fahrzeuge entwickeln und produzieren. Für Nikola bedeuten der Rückzug aus Europa und der Verkauf von Romeo Power eine deutliche Verringerung seiner globalen Präsenz.

Quelle